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Feedback jeder Art Neuronengeplärre (18)

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Hallo @Stavanger

Danke, Uwe!

Ich würde dir gerne schreiben – und damit mein Like redlich verdienen – wie man das Geschriebene interpretieren darf oder sollte. Aber ich glaube, das wäre dann „gepuscht“…(promotet)?!
 
Nein nein, mach ruhig.
Aber stimmt, ein Text sollte sich selbst erklären können.

Mein Verständnisproblem ist wohl, dass ich die Kategorien nicht zusammenbringe. Was hat Gut / Böse (/ Schlecht) mit Frieden / Unfrieden zu tun?

Ich kann mir supergut selbstgefällige und selbstgerechte Leute vorstellen, die haargenau wissen, was gut und richtig ist - und die finden in ihren Überzeugungen einen wunderbaren Frieden. Nichts wird sie in ihrem Glauben (an sich selbst) erschüttern.

Trotzdem finde ich's gut, sich mal "Gedanken über so was" zu machen, das wird keinen Schaden anrichten, und insofern ist dein Spruch sicher auch hilfreich.

Sei auf alle Fälle gegrüßt!
Uwe
 
@Stavanger

Hallo Uwe,

so wie ich das lese, hast du das „wesentliche“ richtig eingeschätzt (ich schreibe wesentlich mit Anführungszeichen, weil es anmaßend wäre, wenn ich behaupten würde, ich (LI) wüsste, was wesentlich ist)

Der Satz richtet sich nicht gegen Urteile über richtig und falsch –
sondern gegen die Gewissheit, selbst eindeutig auf der richtigen Seite zu stehen.

Er soll nur erinnern:
Auch wer glaubt, im Recht zu sein, bleibt Mensch – mit blinden Flecken, Gefühlen, Ängsten und Interessen.

Innerer Frieden entsteht nicht dadurch, dass man das Böse nur bei den anderen verortet – sondern indem man
anerkennt, dass auch im vermeintlich Guten Widersprüche liegen.

Anders gesagt:
Der Satz lehnt Werte nicht ab.
Er warnt vor Selbstüberhebung.

Hallo @Rudolf Fritz-Roessle

Kurz gesagt:

Es geht nicht um „verletzte Selbstverständlichkeiten“.

Mein (LI) Zitat spricht eher von moralischer Selbstgewissheit.

Natürlich wünsche ich dir deinen Frieden –
aber selbstverständlich ist er nie…
 
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