NIHILISMUS
Jede Seele hält den Wunsch nach Sterben inne.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Sodass mir das Leben vergeblich auch scheint.
Verzeih‘ mir, mein Engel. Ich möchte nur klagen.
Ich sterbe, doch war das nie wirklich gemeint.
Und lässt mich die Lyrik im Grunde noch leben.
Ich atme, doch fehlt mir so langsam die Zeit.
Und will ich nicht vieles, mein Engel, bestreben.
Ich liebe, dich Schöne. Und trotzdem das Leid.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Und will ich die Erde und Sterne nicht sehen.
Wir sterben, so sagt mir, was bringet das Wagen.
Die Ansicht, die könnte wohl niemand verstehen…
Und kann ich die Erden nun gar nicht erhalten.
Denn trag‘ ich zwei Seelen, die teilen die Brust.
Die eine will sterben und meiner auch spalten.
Die zweite will leben und bangen nach Lust.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Sodass auch mein Herze mal wieder verschlägt.
So will ich, mein Engel, ein wenig hier schlafen.
Und wehe der Seele, die schließlich mich weckt.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Denn seh‘ ich im Leben mitnichten die Welt.
Wenn Stunden und Tage mich wieder erschlagen.
Damit mich das Sterben auch bisschen erhält…
24.03.2026
Berlin Biesdorf-Süd
Jede Seele hält den Wunsch nach Sterben inne.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Sodass mir das Leben vergeblich auch scheint.
Verzeih‘ mir, mein Engel. Ich möchte nur klagen.
Ich sterbe, doch war das nie wirklich gemeint.
Und lässt mich die Lyrik im Grunde noch leben.
Ich atme, doch fehlt mir so langsam die Zeit.
Und will ich nicht vieles, mein Engel, bestreben.
Ich liebe, dich Schöne. Und trotzdem das Leid.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Und will ich die Erde und Sterne nicht sehen.
Wir sterben, so sagt mir, was bringet das Wagen.
Die Ansicht, die könnte wohl niemand verstehen…
Und kann ich die Erden nun gar nicht erhalten.
Denn trag‘ ich zwei Seelen, die teilen die Brust.
Die eine will sterben und meiner auch spalten.
Die zweite will leben und bangen nach Lust.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Sodass auch mein Herze mal wieder verschlägt.
So will ich, mein Engel, ein wenig hier schlafen.
Und wehe der Seele, die schließlich mich weckt.
Und kann ich die Welten nun gar nicht ertragen.
Denn seh‘ ich im Leben mitnichten die Welt.
Wenn Stunden und Tage mich wieder erschlagen.
Damit mich das Sterben auch bisschen erhält…
24.03.2026
Berlin Biesdorf-Süd