NIHILISTENHERZ
Et si c’est un mensonge, alors c’est un beau mensonge…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Sodass schon mein Leben in Wolken verschwimmt.
Doch kann ich die Sorgen vom Herzen nicht trennen.
Und wenn ich mal sterbe, dann sterb‘ ich bestimmt.
Ich meine, was bringt mir das Leben, doch Schöne.
Ich sterbe und hab‘ ich das schließlich verdient.
Und hör‘ ich schon draußen die Glocken und Töne.
Verzeiht mir, denn hab‘ ich vergeblich geliebt…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Sodass ich durch Kummer und Tränen entschweb‘.
Und sagt mir, warum doch die Träume verbrennen.
Verbrennen sie jedoch. Weil schließlich ich leb‘…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Der Himmel wird bläulich, doch bluten wir rot…
Und wenn schon Gedanken die Herzen hier trennen.
Doch sag‘ mir, was bringt mir. Für immer Tod.
Wir leben, doch will uns das Leben nichts bringen.
Wir leben, doch leben seit Jahren nicht frei.
Bloß keiner kann wirklich uns halten und zwingen.
Doch hält mich das Leben am Leben derweil…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Als wär‘ ich für Liebe und Leben auch blind.
Es schlagen die Herzen. Die wollen sich trennen.
Leb‘ wohl doch, du Erde. Aus Trauer dein Kind…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Versinken die Tränen, die wein‘ ich im Wein.
Vergeblich erscheint mir doch ständig das Leben.
Denn lass‘ ich die Stunden als Stunden nicht sein.
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Wir leben, doch gibt es mitnichten den Sinn.
Doch kann ich die Sorgen vom Herzen nicht trennen.
Und weiß ich nicht wirklich. Wer heute ich bin.
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Und halt‘ ich mich selber am Leben, wie jetzt.
Doch kann ich die Tage, die kommen, nicht trennen.
Denn hätt‘ ich viel eher das Sterben geschätzt…
Ich sehne mich schließlich, ich denke, nach Nächten.
Denn bin ich in diese noch bisschen verliebt.
Sodass sie im Grunde den Abschied mir brächten.
So weiß‘ ich nicht wirklich. Ob’s Leben noch gibt.
Was will schon das Leben uns beiden nun bringen.
Und leben wir, Süße. Seit Jahren aus Zwang.
So wird uns die Zukunft mal wieder verschlingen.
Wobei schon das Sterben im Herzen begann…
Es scheint mir, als kenn‘ ich mitnichten den Frieden.
Doch bleiben Gedanken, mein Engel. Nicht rein.
Das Leben ist wichtig. Wer hat das entschieden?
Der Freitod ist „Schande“. Was ist dann das Sein… ?
13.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd
Et si c’est un mensonge, alors c’est un beau mensonge…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Sodass schon mein Leben in Wolken verschwimmt.
Doch kann ich die Sorgen vom Herzen nicht trennen.
Und wenn ich mal sterbe, dann sterb‘ ich bestimmt.
Ich meine, was bringt mir das Leben, doch Schöne.
Ich sterbe und hab‘ ich das schließlich verdient.
Und hör‘ ich schon draußen die Glocken und Töne.
Verzeiht mir, denn hab‘ ich vergeblich geliebt…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Sodass ich durch Kummer und Tränen entschweb‘.
Und sagt mir, warum doch die Träume verbrennen.
Verbrennen sie jedoch. Weil schließlich ich leb‘…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Der Himmel wird bläulich, doch bluten wir rot…
Und wenn schon Gedanken die Herzen hier trennen.
Doch sag‘ mir, was bringt mir. Für immer Tod.
Wir leben, doch will uns das Leben nichts bringen.
Wir leben, doch leben seit Jahren nicht frei.
Bloß keiner kann wirklich uns halten und zwingen.
Doch hält mich das Leben am Leben derweil…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Als wär‘ ich für Liebe und Leben auch blind.
Es schlagen die Herzen. Die wollen sich trennen.
Leb‘ wohl doch, du Erde. Aus Trauer dein Kind…
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Versinken die Tränen, die wein‘ ich im Wein.
Vergeblich erscheint mir doch ständig das Leben.
Denn lass‘ ich die Stunden als Stunden nicht sein.
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Wir leben, doch gibt es mitnichten den Sinn.
Doch kann ich die Sorgen vom Herzen nicht trennen.
Und weiß ich nicht wirklich. Wer heute ich bin.
Es scheint mir, als würd‘ ich die Nächte nicht kennen.
Und halt‘ ich mich selber am Leben, wie jetzt.
Doch kann ich die Tage, die kommen, nicht trennen.
Denn hätt‘ ich viel eher das Sterben geschätzt…
Ich sehne mich schließlich, ich denke, nach Nächten.
Denn bin ich in diese noch bisschen verliebt.
Sodass sie im Grunde den Abschied mir brächten.
So weiß‘ ich nicht wirklich. Ob’s Leben noch gibt.
Was will schon das Leben uns beiden nun bringen.
Und leben wir, Süße. Seit Jahren aus Zwang.
So wird uns die Zukunft mal wieder verschlingen.
Wobei schon das Sterben im Herzen begann…
Es scheint mir, als kenn‘ ich mitnichten den Frieden.
Doch bleiben Gedanken, mein Engel. Nicht rein.
Das Leben ist wichtig. Wer hat das entschieden?
Der Freitod ist „Schande“. Was ist dann das Sein… ?
13.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd