Nachklang einiger Antworten auf ‚Falsches Streben‘ (@Anaximandala ).
Such Halt im Wort. Schreib,
wie einer, der nichts mehr beweisen muss.
Ein Satz sammelt sich
wie Nacht an einem Fenster.
Schreib ohne Blick zurück,
ohne Zeugen, fern vom flüchtigen Licht.
Finde in deinen Zeilen
den Stand, der bleibt,
wenn alles andere schweigt.
Lass die Welt reden.
Sie macht Großes klein
und füttert das Kleinste,
bis es Schatten wirft.
Lass sie.
Schreib dagegen an –
und geh mit deinen Versen weiter
durchs Halbdunkel,
wo Stille schärfer klingt
als jedes Lob.
Coda (Notat):
Ohne Zeugen.
Ein Satz im Dunkel.
Kein Zuruf. Kein Trost.
Nur Arbeit am Wort.
Stille, die schneidet.
Such Halt im Wort. Schreib,
wie einer, der nichts mehr beweisen muss.
Ein Satz sammelt sich
wie Nacht an einem Fenster.
Schreib ohne Blick zurück,
ohne Zeugen, fern vom flüchtigen Licht.
Finde in deinen Zeilen
den Stand, der bleibt,
wenn alles andere schweigt.
Lass die Welt reden.
Sie macht Großes klein
und füttert das Kleinste,
bis es Schatten wirft.
Lass sie.
Schreib dagegen an –
und geh mit deinen Versen weiter
durchs Halbdunkel,
wo Stille schärfer klingt
als jedes Lob.
Coda (Notat):
Ohne Zeugen.
Ein Satz im Dunkel.
Kein Zuruf. Kein Trost.
Nur Arbeit am Wort.
Stille, die schneidet.