Acht Sätze über das Schreiben. Mehr Prüfung als Erklärung.
Schreiben heißt: dem Ungefähren so lange
die Tür versperren, bis ein Satz allein stehen kann.
Schreiben ist der Versuch, dem Gedanken
eine Form zu geben, die ihm nicht ausweicht.
Man schreibt nicht, um Worte zu vermehren, sondern
um dem Schweigen die richtige Gestalt zu geben.
Sprache ist kein Pflegeheim für schwache Wörter.
Ein guter Satz sucht keinen Beifall.
Er will treffen, ohne sich vorzudrängen.
Schreiben beginnt dort, wo der Blick
sich nicht länger mit Oberfläche zufriedengibt.
Ein Text ist kein Schonraum. Was schwach ist, fliegt.
Wahr wird ein Satz nicht durch Nachdruck,
sondern dadurch, dass er sich nicht wegduckt.
Schreiben heißt: dem Ungefähren so lange
die Tür versperren, bis ein Satz allein stehen kann.
Schreiben ist der Versuch, dem Gedanken
eine Form zu geben, die ihm nicht ausweicht.
Man schreibt nicht, um Worte zu vermehren, sondern
um dem Schweigen die richtige Gestalt zu geben.
Sprache ist kein Pflegeheim für schwache Wörter.
Ein guter Satz sucht keinen Beifall.
Er will treffen, ohne sich vorzudrängen.
Schreiben beginnt dort, wo der Blick
sich nicht länger mit Oberfläche zufriedengibt.
Ein Text ist kein Schonraum. Was schwach ist, fliegt.
Wahr wird ein Satz nicht durch Nachdruck,
sondern dadurch, dass er sich nicht wegduckt.