Ich bin ein Proll,
liebe es, Proll zu sein.
Anders sein.
Unanständig, unangepasst, provokativ
und häufig – ekelerregend.
Ich bin wütend, nicht auf euch.
Einfach auf das, was ihr Leben nennt.
Ich erwarte keinen Respekt. Warum auch?
Ihr seid mir egal.
Ich sehe eure Blicke –
„Schau mal – unerhört!“
Wer ich bin?
„Ich bin der, vor dem Mama euch gewarnt hat.“
Spucke auf den Asphalt,
den ihr mit euren blitzblanken Schuhen täglich geht.
Ich kaue Kaugummi und rotze es vor die Füße,
klebe es an U-Bahnsitzen.
Im Zug lege ich meine Füße auf den Nachbarsitz,
statt wie ihr eine Einkaufstasche.
Ich liebe Adidas-Hosen –
drei Streifen müssen sein.
Trage sie mit geilen Sneakers in der Oper.
Bestelle eine Flasche Bier – ohne Glas.
Ich rülpse. Ich lache.
Und erfreue mich an euren bösen Blicken.
Meine fette Halskette schaukelt sich,
wenn ich über euch lache.
Ich weiß mich zu benehmen.
Aber es liegt mir nicht.
Ich bin eigentlich ganz lieb.
Nur eben anders.
liebe es, Proll zu sein.
Anders sein.
Unanständig, unangepasst, provokativ
und häufig – ekelerregend.
Ich bin wütend, nicht auf euch.
Einfach auf das, was ihr Leben nennt.
Ich erwarte keinen Respekt. Warum auch?
Ihr seid mir egal.
Ich sehe eure Blicke –
„Schau mal – unerhört!“
Wer ich bin?
„Ich bin der, vor dem Mama euch gewarnt hat.“
Spucke auf den Asphalt,
den ihr mit euren blitzblanken Schuhen täglich geht.
Ich kaue Kaugummi und rotze es vor die Füße,
klebe es an U-Bahnsitzen.
Im Zug lege ich meine Füße auf den Nachbarsitz,
statt wie ihr eine Einkaufstasche.
Ich liebe Adidas-Hosen –
drei Streifen müssen sein.
Trage sie mit geilen Sneakers in der Oper.
Bestelle eine Flasche Bier – ohne Glas.
Ich rülpse. Ich lache.
Und erfreue mich an euren bösen Blicken.
Meine fette Halskette schaukelt sich,
wenn ich über euch lache.
Ich weiß mich zu benehmen.
Aber es liegt mir nicht.
Ich bin eigentlich ganz lieb.
Nur eben anders.