Ich liebte meinen Regenbogen.
Alle Farben schillerten herrlich und prachtvoll um die Wette.
Pure Farbenfreude durchzog mein Sein.
Ich war Licht und Farbe und Leben.
Ich sah meine Farben in den Farben der anderen.
Nur deine nicht.
⸻
Deine Lieblingsfarbe war grau.
Mal heller, mal dunkler –
aber immer nur grau.
Hin und wieder brachte ich dir etwas Farbe vorbei.
Du sahst sie dir an
und legtest sie beiseite.
Manchmal hast du sie vergraben:
„Bitte keine Farben.“
⸻
Ich beschloss, dir einen Teil meines Regenbogens zu schenken.
Damit du mehr hast als nur grau.
Ich wollte dich umhüllen,
mit all den wunderbaren Farben des Lebens.
Doch du, du wolltest nur grau.
⸻
Je mehr Farbe ich dir gab,
desto grauer wurden meine Farben.
Bunt und grau
wird grau.
⸻
Ich hörte auf zu tanzen,
zu genießen,
farbenfroh zu leben.
Dein Grau
wurde mein Grau.
Mein Regenbogen…
regenbogengrau.
⸻
Grau versetzte keine Berge mehr.
Grau verharrte im Stillstand.
Grau ließ die Tage verstreichen.
Ich sah die Welt
mit deinen grauen Augen.
⸻
Als du gingst,
hast du dein Grau vergessen.
Ich wollte dir hinterherrufen:
„Halt – das gehört dir.
Bitte nimm es mit.“
Doch Grau blieb einfach.
⸻
Die Jahre verstrichen.
Und ohne dein schweres, sattes Grau
begann das Leben,
mich wieder in Farbe zu malen.
Nicht so bunt wie vor dir –
aber bunter
als mit dir.
Alle Farben schillerten herrlich und prachtvoll um die Wette.
Pure Farbenfreude durchzog mein Sein.
Ich war Licht und Farbe und Leben.
Ich sah meine Farben in den Farben der anderen.
Nur deine nicht.
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Deine Lieblingsfarbe war grau.
Mal heller, mal dunkler –
aber immer nur grau.
Hin und wieder brachte ich dir etwas Farbe vorbei.
Du sahst sie dir an
und legtest sie beiseite.
Manchmal hast du sie vergraben:
„Bitte keine Farben.“
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Ich beschloss, dir einen Teil meines Regenbogens zu schenken.
Damit du mehr hast als nur grau.
Ich wollte dich umhüllen,
mit all den wunderbaren Farben des Lebens.
Doch du, du wolltest nur grau.
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Je mehr Farbe ich dir gab,
desto grauer wurden meine Farben.
Bunt und grau
wird grau.
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Ich hörte auf zu tanzen,
zu genießen,
farbenfroh zu leben.
Dein Grau
wurde mein Grau.
Mein Regenbogen…
regenbogengrau.
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Grau versetzte keine Berge mehr.
Grau verharrte im Stillstand.
Grau ließ die Tage verstreichen.
Ich sah die Welt
mit deinen grauen Augen.
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Als du gingst,
hast du dein Grau vergessen.
Ich wollte dir hinterherrufen:
„Halt – das gehört dir.
Bitte nimm es mit.“
Doch Grau blieb einfach.
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Die Jahre verstrichen.
Und ohne dein schweres, sattes Grau
begann das Leben,
mich wieder in Farbe zu malen.
Nicht so bunt wie vor dir –
aber bunter
als mit dir.