Die Boote am Kai schaukeln.
Schreiend fliegen Möwen.
Über die Strandpromenade
zieht eine Prozession von
Müßiggängern.
Schwappend klatschen Wellen
gegen hölzerne Stege,
besprühen
die ausgebreiteten Körper
mit erfrischendem Nebel.
Wie Elfenbein schimmert
der durchglühte Sand.
Aufgespannte Schirme
spenden Schatten.
Flatternd schlägt
der Seewind ihre Volants.
In die Schwüle der Nacht
fächelt das Meer Kühle.
Wie glattgestrichen spannt
sich das Firmament,
Darauf unzählige Sterne.
Ihr Abbild wiegt leuchtend
auf dem dunklen Wasser
des Meeres.
Den Gärten entströmt
der süße Duft
von Rosen und Jasmin.
Musik fliegt von
lichten Tanzflächen,
zieht hinauf
zu den stillen Hügeln.
Gespräche von Strandläufern
werden vom Zischen
einlaufender Wellen
auseinandergerissen.
Groß und gelb steht der Mond.
Sein Schein huscht über
Schattengesichter
und lässt Augen
aufleuchten.
Gleichmäßig rauschen
die Wellen.
© Jutta Gornik
Musik generiert mit Suno AI
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