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Feedback jeder Art Teil I. Die goldene Naht der Sanftmut (1.Fortsetzung)

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1.Fortsetzung - Die Kelle des Zorns

Des Schneiders bescheidenes Haus war neben des Bauern Grundstücksaus.
So bekam er oft Besuch von ihm;
er randalierte und genierte ihn.
Und das scheinbar grundlos – der Schneider nahm's als Schicksalslos. Doch wusste er genau: Die Geldgierigkeit machte diese miese Schau. Seine schönen Gewänder,
sein feiner Eindruck – das ging dem Bauern so auf den Sender, darauf schmiss er all seine Gewänder über das Geländer.

Das zog er jetzt schon Jahre durch; er wollte ihn vom Dorfe jagen, diesen listigen Lurch.
Deshalb ward der Schneider von besonderer Obacht, seine Strümpfe mit Löchern versehen, seine Heimtracht.
Er machte sich so stets zum listigen Luchs, so hielt er ihn schon lange im Schach, diesen Haudraufidiotenwuchs.

Eines Tages, der Schneider ward akribisch daran, sein Kostüm zu garnen, so gut wie er kann, da klopfte es plötzlich an der Türe.

Und so trat ein Mann über die Schwelle, in der rechten Hand eine Kelle. Er schnellte sie nach vorn und so spürte das Schneiderlein den Zorn des Mannes Kelle in das Korn.
Er baumelte nach hinten, dabei schlug er einige Finten, dass kein nächster Schlag ihn traf, so lag er sich brav zu Boden.

Der Mann trat einen Schritt in die Stuben. Das Schneiderlein würdigte ihn des Blickes und so erschrak er abermals aufgrund dessen Gesichtes. Kein Zweifel: Der Rabiate war der Bauer, drum blieb er liegen auf der Lauer. Gut gewusst: Bei Gegenwehr versetzte sich der Grobian in einen ragen Bär. Drum theatralisierte er diese Knute, das war die anschmachtende Rute, um zu ringen um seinen Barmherzigkeitsmute. So hoffte er, zog er dennoch noch seinen Hute.

"Oh du Wicht! Geh mir aus den Augen, geh ins Licht! Du schikanierst dich zum Deppen hin, das funktioniert nicht mehr, mein Kind. Ich sing dir jetzt ein paar Höllenlieder. In Reinheit gehst du dann nieder, zur Echtheit gezwungen dann wieder."

Das Schneiderlein: "Nein, mein Herr, ich mag Eure Anwesenheit sehr. Ihr seid die Pracht eines Mannes, der nach seines Willens trachtet. Eure Schonungslosigkeit sei das Zeichen Eurer Großherrlichkeit. Ich bin für Euch zum Sterben bereit. Ein Opfer dessen sei mir eine ehrbare Hingegebenheit."

Der Bauer: "Oh, ich liebe es, nach dir zu trachten! Dein Anschmachten, dein höfliches Benehmen kann ich so in meinem Leibe vernehmen. Ich komme dann in Rage, Energie stopf ich mir so in die Tasche. Und jetzt spür dies, du Vogellumpen, ich heble dich zum Halunken. So bist du deiner nicht mehr bist. Der Demütigste im Dorfe der Schneider dann ist"...

Fortsetzung folgt


„Vielen Dank für das tolle Feedback zum ersten Teil! Es freut mich riesig, dass euch die Geschichte vom Schneiderlein und dem Bauernzar so fesselt. Hier ist die Fortsetzung – es wird emotional und ein wenig rasant. Viel Spaß beim Lesen und Träumen!“
 
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