The End
Verlass mich, Welt – zieh hinfort.
Mein Leib, gerichtet für den Tod.
Glitzert ein kleines Glas im Licht,
ein Schatten fällt, so dass es bricht.
Die eine, letzte Meile musst du geh’n,
kein Pferd, kein Tragen, nur Verwehen.
Die Silhouette wird so schmal,
bis sie sich selbst verschlingt im Tal.
Kein Flehen treibt mich weiter fort,
kein Gebet, kein Segen, kein Wort.
Ein Glanz bricht auf aus deinem Kern,
dein Himmel wird dir selber fern –
und doch empfängst du ihn in dir.
Was gut ist – was das Böse war,
zerfällt vor deinem innern Klar.
Du bist, was dein Licht dir zeigt,
dein Ich nun sich dem Ende neigt.
Mustafa Simsek
Verlass mich, Welt – zieh hinfort.
Mein Leib, gerichtet für den Tod.
Glitzert ein kleines Glas im Licht,
ein Schatten fällt, so dass es bricht.
Die eine, letzte Meile musst du geh’n,
kein Pferd, kein Tragen, nur Verwehen.
Die Silhouette wird so schmal,
bis sie sich selbst verschlingt im Tal.
Kein Flehen treibt mich weiter fort,
kein Gebet, kein Segen, kein Wort.
Ein Glanz bricht auf aus deinem Kern,
dein Himmel wird dir selber fern –
und doch empfängst du ihn in dir.
Was gut ist – was das Böse war,
zerfällt vor deinem innern Klar.
Du bist, was dein Licht dir zeigt,
dein Ich nun sich dem Ende neigt.
Mustafa Simsek