Wenn du mir in die Augen schaust
und fragst, was für ein Typ Freund ich bin,
bleibe ich still —
weil ich es selbst nicht ganz weiß.
Vielleicht der Therapiefreund.
Das offene Ohr.
Der Mensch, der bleibt,
der zuhört,
der andere auffängt,
während es in ihm selbst längst brennt.
Doch was bin ich,
wenn niemand fragt, wie es mir geht?
Was ist ein Freund
ohne jemanden, der bleibt?
Ich bin die Aufgedrehte.
Die Lauteste im Raum.
Die, die lacht, springt, redet,
als wäre alles leicht.
Doch das ist kein Zufall —
das ist ein Aufspielen.
Ein Schutzschild aus Lautstärke,
damit niemand hört,
wie leise es in mir wirklich ist.
Denn Stille macht ehrlich.
Und Ehrlichkeit macht Angst.
Ich will lieben.
Wirklich lieben.
Doch dann kam diese Rede.
Worte, die sich festsetzten,
die in mir nachhallen
wie ein Echo, das nicht endet.
Worte, die Angst säten,
die Nähe schwer machten,
die jedes Gefühl hinter Fragen versteckten.
Seitdem greife ich nach Wärme
und ziehe die Hand zurück,
bevor sie mich berühren kann.
Du siehst jemanden, der lebt,
der bei Nachrichten lächelt,
der sich zeigt,
manchmal sogar zu viel —
nicht weil ich stark bin,
sondern weil ich spüren will,
dass ich überhaupt da bin.
Ich bin der Typ Freund,
der sich selbst spielt,
damit niemand merkt,
wie verloren er sich fühlt.
Du glaubst, mich zu kennen.
Vielleicht glaube ich das auch —
für einen Moment.
Doch wenn alles ruhig wird,
bleibe ich zurück
mit der Frage,
wer ich eigentlich bin,
wenn ich nicht mehr spiele.
und fragst, was für ein Typ Freund ich bin,
bleibe ich still —
weil ich es selbst nicht ganz weiß.
Vielleicht der Therapiefreund.
Das offene Ohr.
Der Mensch, der bleibt,
der zuhört,
der andere auffängt,
während es in ihm selbst längst brennt.
Doch was bin ich,
wenn niemand fragt, wie es mir geht?
Was ist ein Freund
ohne jemanden, der bleibt?
Ich bin die Aufgedrehte.
Die Lauteste im Raum.
Die, die lacht, springt, redet,
als wäre alles leicht.
Doch das ist kein Zufall —
das ist ein Aufspielen.
Ein Schutzschild aus Lautstärke,
damit niemand hört,
wie leise es in mir wirklich ist.
Denn Stille macht ehrlich.
Und Ehrlichkeit macht Angst.
Ich will lieben.
Wirklich lieben.
Doch dann kam diese Rede.
Worte, die sich festsetzten,
die in mir nachhallen
wie ein Echo, das nicht endet.
Worte, die Angst säten,
die Nähe schwer machten,
die jedes Gefühl hinter Fragen versteckten.
Seitdem greife ich nach Wärme
und ziehe die Hand zurück,
bevor sie mich berühren kann.
Du siehst jemanden, der lebt,
der bei Nachrichten lächelt,
der sich zeigt,
manchmal sogar zu viel —
nicht weil ich stark bin,
sondern weil ich spüren will,
dass ich überhaupt da bin.
Ich bin der Typ Freund,
der sich selbst spielt,
damit niemand merkt,
wie verloren er sich fühlt.
Du glaubst, mich zu kennen.
Vielleicht glaube ich das auch —
für einen Moment.
Doch wenn alles ruhig wird,
bleibe ich zurück
mit der Frage,
wer ich eigentlich bin,
wenn ich nicht mehr spiele.