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  • horstgrosse2
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und


Was fängt man ohne Hilfe an,
wenn man den Wind nicht ändern kann?
Oft fehl’n Erfahrung und das Wissen.
Vielleicht die Segel richtig hissen?

Alles, was man da so hört,
eine Meinung, ganz allein.
Aber was mich so empört,
das kann doch nicht die Wahrheit sein!

Alle reden von Bedrohung
und von ständiger Verrohung.
Nicht die Bösen sind die Krassen,
jene sind’s, die es zulassen.

Und man sagt, so wie du denkst,
du dein Glück dir selber lenkst.
Da fragt man sich, was denkt der Tor,
was geht denn in dem Kerl vor?

Wie ein Tropfen, scheint das Wissen,
wie ein Ozean, was wir missen.
Bange wird, was die wohl denken?
Und was für Leut’ die Welt jetzt lenken!

Wer stößt sich schon an kleinen Dingen,
wenn er die großen will bezwingen?
Auf dem Wege hin zur Macht
lässt man die kleinen außer Acht.

Doch was wäre schon das Leben,
würde es den Mut nicht geben?
So mancher mag gern was riskieren,
um andre damit zu brüskieren.

Vielen, die oft Macht bekommen,
wurde als Kind was weggenommen.
Auf dem Weg zu den ganz Großen
darf man an Kleinkram sich nicht stoßen.

Doch Macht besitzen macht oft blind,
und schnell vergisst das Menschenkind,
ist es erst wichtig, reich und satt,
dass es dasselbe Schicksal hat.
 
@Norbert

Grüße.

Im Prinzip gefallen mir deine Verse.
Nur: Manche beginnen betont und manche unbetont.

Aber das bekommst du leicht in den Griff.
Beispiel, von dir.

Aber was mich so empört, //Betonung: Aber was mich so empört
das kann doch nicht die Wahrheit sein!//Betonung: das kann doch nicht die Wahrheit sein

Merkst du den Unterschied, manchmal? Es ist aber leicht auszubügeln.



Aber was mich so empört,
das kann doch nicht die Wahrheit sein!


und was mich hier so sehr empört
das kann doch nicht die Wahrheit sein.

Man beginnt den Vers auf der ersten Silbe unbetont, die nächste ist betont und dann wieder unbetont.
Das Ganze nennt man im Jambus geschrieben.

Somit macht es beim Lesen mehr Spaß.

Probiers mal, macht nur selten Stress.

Tschüss.
 
  • horstgrosse2
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