VERBLEIBEN NUR TRÄUME
Morgen wieder leben, weiß ich langsam nicht wieso.
Weint die Mutter Tränen, sind das Tränen um den Sohn…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Zerfallen selbst Engel, mein Engel, zu Staub.
Doch bin ich mitnichten der Liebe ergeben.
Denn wurde mein Herze von Sünden geraubt.
So werden mir morgen, ich denke, noch leben.
So weiß ich seit Tagen nicht wirklich warum.
Wenn jedoch sich Blicke zum Himmel erheben.
Dann werden die Herzen für immer hier stumm…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Durchwander‘ ich Träume alleine bei Nacht.
Und fehlt mir seit Tagen das wahre Bestreben.
So bin ich mit Kummer und Tränen erwacht…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und immer vertrauter erscheint mir der Tod.
Ich will mich zu Wolken, mein Engel, erheben.
Zu Himmeln. Die glänzen im Abend schon rot.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und starb‘ ich am Tage. Geboren bei Nacht.
Wer kann mir schon Taten als Sünder vergeben.
Verdammt sei ich wieder. Denn bin ich erwacht.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch träume ich wieder von Sommern allein.
Damit auch die Nächte mitnichten entschweben.
So sagt mir, wann werd‘ ich ein Lebender sein…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir bleiben.
Wobei es mir gar nichts, ich denke, mehr nützt.
Doch will ich die Verse für immer noch schreiben.
Denn haben sie lange mich wahrlich beschützt…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir lieben.
Doch ist mir als Dichter. Nicht vieles vertraut.
Wie miss‘ ich in meiner. Seit Jahren den Frieden.
Die Blumen, die duften. Im Winde das Kraut…
Und miss‘ ich vor allem, ich denke, die Gassen.
Die Wälder. Die Haine. Die Wege aus Sand.
Selbst Rosen an Ecken. Die Bäume an Straßen.
Doch hab‘ ich nicht vieles. Von diesen gekannt.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir bleiben.
Wir sitzen und träumen und schauen vom Dach.
Ich wünschte, man könnte das alles beschreiben.
Verliert man sich jedoch beim Träumen danach…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir weilen.
Umgeben von Schatten. Die Kälte in Blocks.
Verbrenn‘ ich zum Wärmen die Verse und Zeilen.
Gedeihen aus Asche und Trauer die Phlox…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch haben wir gar nicht, ich meine, gelebt.
So könnte das Leben auch morgen schon enden.
So leben wir schließlich. Nur diesen Moment.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch reden wir leise und schauen zu Mond.
Sodass wir die Zweifel dem Herzen schon geben.
Sodass sich das Leben auch gar nicht mehr lohnt.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch machen Talente das Herze nicht rein.
Ernüchternd erscheint mir seit Tagen das Streben.
Und gehen schon Blumen im Monde nun ein.
Wer sagt mir nun endlich. Was könnte uns heilen.
Romantisch erscheint mir als Dichter der Tod.
Wir schreiben auf Dächern die Verse und Zeilen.
Und trinken aufs Sterben. Doch teilen das Brot…
19.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd
Morgen wieder leben, weiß ich langsam nicht wieso.
Weint die Mutter Tränen, sind das Tränen um den Sohn…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Zerfallen selbst Engel, mein Engel, zu Staub.
Doch bin ich mitnichten der Liebe ergeben.
Denn wurde mein Herze von Sünden geraubt.
So werden mir morgen, ich denke, noch leben.
So weiß ich seit Tagen nicht wirklich warum.
Wenn jedoch sich Blicke zum Himmel erheben.
Dann werden die Herzen für immer hier stumm…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Durchwander‘ ich Träume alleine bei Nacht.
Und fehlt mir seit Tagen das wahre Bestreben.
So bin ich mit Kummer und Tränen erwacht…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und immer vertrauter erscheint mir der Tod.
Ich will mich zu Wolken, mein Engel, erheben.
Zu Himmeln. Die glänzen im Abend schon rot.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und starb‘ ich am Tage. Geboren bei Nacht.
Wer kann mir schon Taten als Sünder vergeben.
Verdammt sei ich wieder. Denn bin ich erwacht.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch träume ich wieder von Sommern allein.
Damit auch die Nächte mitnichten entschweben.
So sagt mir, wann werd‘ ich ein Lebender sein…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir bleiben.
Wobei es mir gar nichts, ich denke, mehr nützt.
Doch will ich die Verse für immer noch schreiben.
Denn haben sie lange mich wahrlich beschützt…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir lieben.
Doch ist mir als Dichter. Nicht vieles vertraut.
Wie miss‘ ich in meiner. Seit Jahren den Frieden.
Die Blumen, die duften. Im Winde das Kraut…
Und miss‘ ich vor allem, ich denke, die Gassen.
Die Wälder. Die Haine. Die Wege aus Sand.
Selbst Rosen an Ecken. Die Bäume an Straßen.
Doch hab‘ ich nicht vieles. Von diesen gekannt.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir bleiben.
Wir sitzen und träumen und schauen vom Dach.
Ich wünschte, man könnte das alles beschreiben.
Verliert man sich jedoch beim Träumen danach…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir weilen.
Umgeben von Schatten. Die Kälte in Blocks.
Verbrenn‘ ich zum Wärmen die Verse und Zeilen.
Gedeihen aus Asche und Trauer die Phlox…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch haben wir gar nicht, ich meine, gelebt.
So könnte das Leben auch morgen schon enden.
So leben wir schließlich. Nur diesen Moment.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch reden wir leise und schauen zu Mond.
Sodass wir die Zweifel dem Herzen schon geben.
Sodass sich das Leben auch gar nicht mehr lohnt.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch machen Talente das Herze nicht rein.
Ernüchternd erscheint mir seit Tagen das Streben.
Und gehen schon Blumen im Monde nun ein.
Wer sagt mir nun endlich. Was könnte uns heilen.
Romantisch erscheint mir als Dichter der Tod.
Wir schreiben auf Dächern die Verse und Zeilen.
Und trinken aufs Sterben. Doch teilen das Brot…
19.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd