(Aus der Serie: Gedankensalat VI)
Sie folgen den windenden Ästen
meines Verstandes
und nähren sich aus Wurzeln,
tief in den verstummten Gewässern
meiner bittersüßen Vergangenheit.
Ich taste der Liebe nach,
auf der Suche
nach dem Trunk,
der meine Wunden stillt.
Ich dünge das Bittere
mit hellem Licht
und überblende das dunkle Rauschen
in meinem Kopf mit einem Ton,
der den Schmerz vertreibt.
Doch frage ich mich,
ob der Aufheller
länger trägt
als die Schönheit
einer frisch gepflückten Blume —
vom Wegesrand, bald verwelkt.
Ich spüre das feine Rieseln
der Zeit auf meiner Haut.
Verlorene Sekunden –
Splitter im Gedankenlauf.
Jede Hoffnung,
die zu hell brennt,
wirft Schatten.
Jedes Lächeln,
das zu lange schweigt,
wird Maske.
Ich bleibe stehen.
Blinzle ins Licht.
Es blendet und wärmt.
Ich frage die Stille,
ob sie mir noch eine Antwort schuldet.
Stille schuldet keine Antwort. als das kurze Aufflackern
Sie folgen den windenden Ästen
meines Verstandes
und nähren sich aus Wurzeln,
tief in den verstummten Gewässern
meiner bittersüßen Vergangenheit.
Ich taste der Liebe nach,
auf der Suche
nach dem Trunk,
der meine Wunden stillt.
Ich dünge das Bittere
mit hellem Licht
und überblende das dunkle Rauschen
in meinem Kopf mit einem Ton,
der den Schmerz vertreibt.
Doch frage ich mich,
ob der Aufheller
länger trägt
als die Schönheit
einer frisch gepflückten Blume —
vom Wegesrand, bald verwelkt.
Ich spüre das feine Rieseln
der Zeit auf meiner Haut.
Verlorene Sekunden –
Splitter im Gedankenlauf.
Jede Hoffnung,
die zu hell brennt,
wirft Schatten.
Jedes Lächeln,
das zu lange schweigt,
wird Maske.
Ich bleibe stehen.
Blinzle ins Licht.
Es blendet und wärmt.
Ich frage die Stille,
ob sie mir noch eine Antwort schuldet.
Stille schuldet keine Antwort. als das kurze Aufflackern