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  • Marc Donis
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VERWITTERT DURCH UNS
Je crois que j'ai déçu avec le poème d'aujourd'hui.
Comme d'habitude, donc.


Wenn Herzen und Augen in meiner erblinden.
Das wäre, ich denke, mein sehnlichster Wunsch.
Dann würd‘ ich die Liebe nicht sehen und finden.
Und tu‘ ich das wirklich. Im Namen der Kunst.
Und glaub‘ ich, ich werde in meiner versterben.
Ich sterbe, mein Engel. Vereinsamt, vergrämt.
So lasse mich, Schöne. Ich bitte, entschweben.
Ich hab‘ mich für‘s Lieben der Liebe geschämt.

Wenn Augen und Lunge in meiner ersticken.
So seh‘ ich die Liebe mitnichten auch ein.
Wenn Augen nicht schauen, alleine nur blicken.
Wir blicken, doch schauen, wie immer, vorbei.
Wenn Herzen und Augen in meiner erblinden.
So hab‘ ich mitnichten im Leben gelebt.
Wenn Tage um Tage für immer entschwinden.
Dann hab‘ ich das Sterben durch Küsse bestrebt.

Wenn Herzen und Augen in meiner erblinden.
Sodass ich das Küssen nie wahrlich vernahm.
Ich werde die Liebe, die meine, nicht finden.
Und sterbe ich baldig. Vereinsamt im Gram.
Wenn Augen nicht schauen, alleine nur blicken.
Wie ist es zu lieben, die Unschuld im Kuss.
Geschliffen, verwittert, wenn Herzen ersticken.
Dann sterb' ich für Liebe. Im Namen der Kunst.

Wenn Herzen und Augen in meiner erblinden.
Dann werden die Lügen mitunter bloß rein.
So lüg‘ ich die Wahrheit, die will ich hier finden.
Doch darf ich und kann ich kein Liebender sein.
Wenn Herzen und Augen in meiner erblinden.
So seh‘ ich die Lügen nie wieder, mein Schatz.
Leb‘ wohle, du Schöne, du unter den Linden.
Denn gibt es für meiner im Leben kein Platz...

22.01.2026
Berlin-Gropiusstadt / Neukölln
 
  • Marc Donis
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