Sie gibt beim Schreiben jeder Zeile
ein Stück weit von sich selber hin.
Der Leser, der darin verweile,
erkenne nun den wahren Sinn.
Doch, wenn er sich im Ton vergreift
und sie vollkommen missversteht?
Ist dort die Kunst schon ausgereift,
wo es um das Erkennen geht?
Der Leser mag nun kommentieren,
was berührt und spricht ihn an?
Vielleicht sogar interpretieren.
Gut, wer das unterscheiden kann.
Sag, ist es deshalb angemessen,
dem lyr´Ich ein Gesicht zu geben?
Mit Fehldeutungen unterdessen
müssen wohl beide Seiten leben.
ein Stück weit von sich selber hin.
Der Leser, der darin verweile,
erkenne nun den wahren Sinn.
Doch, wenn er sich im Ton vergreift
und sie vollkommen missversteht?
Ist dort die Kunst schon ausgereift,
wo es um das Erkennen geht?
Der Leser mag nun kommentieren,
was berührt und spricht ihn an?
Vielleicht sogar interpretieren.
Gut, wer das unterscheiden kann.
Sag, ist es deshalb angemessen,
dem lyr´Ich ein Gesicht zu geben?
Mit Fehldeutungen unterdessen
müssen wohl beide Seiten leben.