Von der fehlenden Stunde und dem Stillstand der Zeit
Vorgestern, in den herrlichsten Sonnenstunden, als der Mittag vom Vormittag den Stab zum Staffellauf in die Hand bekam, hatte er um fünf vor zwölf die letzte Chance, die stolpernde Unruh aus der Mechanik heraus in die Engstelle des Stundenglases zu legen, da in dem Moment des Passierens der Enge die Zeit stillsteht, für einen Wimpernschlag lang.
Das Innehalten der Zeit ist längst überfällig, trotz der beängstigenden Stille, die dann herrschen wird und die Räder der überlaut tickenden Weltenuhr zum Stoppen zwingt. Es wird dann keine Sommerbrise geben, die mehr als zart die Menschen umweht und sanft die überschwänglich blühenden Blütenköpfe neigen lässt. Kein mächtiger Baumwipfel, der versucht den Wolkenrand zu kitzeln, und kein Tier das übermütig feldeinspringt. All das wäre störend für die Vorbereitung der Zeitenwende, dem – Stillstand des Weltgefüges – und somit liegt alle Hoffnung auf Übermorgen, wenn der Sonnenwind die fehlende Stunde der Zeitenwende überbringt.
© Monolith
Vorgestern, in den herrlichsten Sonnenstunden, als der Mittag vom Vormittag den Stab zum Staffellauf in die Hand bekam, hatte er um fünf vor zwölf die letzte Chance, die stolpernde Unruh aus der Mechanik heraus in die Engstelle des Stundenglases zu legen, da in dem Moment des Passierens der Enge die Zeit stillsteht, für einen Wimpernschlag lang.
Das Innehalten der Zeit ist längst überfällig, trotz der beängstigenden Stille, die dann herrschen wird und die Räder der überlaut tickenden Weltenuhr zum Stoppen zwingt. Es wird dann keine Sommerbrise geben, die mehr als zart die Menschen umweht und sanft die überschwänglich blühenden Blütenköpfe neigen lässt. Kein mächtiger Baumwipfel, der versucht den Wolkenrand zu kitzeln, und kein Tier das übermütig feldeinspringt. All das wäre störend für die Vorbereitung der Zeitenwende, dem – Stillstand des Weltgefüges – und somit liegt alle Hoffnung auf Übermorgen, wenn der Sonnenwind die fehlende Stunde der Zeitenwende überbringt.
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