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Feedback jeder Art Vulkan Mensch

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  • WF Heiko Thiele
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Erneut bricht aus der Erde Glut
ein knallig rotes Feuer
Das bringt letztendlich Wachstumsgut
Woanders wird es teuer

 
Wenn die Natur mit dumpfem Schlag
sich ihr Antlitz gestaltet
dann wächst heraus ein neuer Tag
Der Mensch dies schlecht verwaltet

 
Auch er verändert unentwegt
das, was ihm vor der Nase
während am Ast er blindlings sägt
liegt dümmer dann im Grase

 
Und schlägt sich danach selber tot
kein Tier ist so vermessen
läuft offnen Aug's ins Abendrot
Ach, könnt man ihn vergessen

 
Er dünkt sich gleich mit der Natur
schon Goethe ließ uns zweifeln
Er bleibt in seiner Dummheit stur
dem Ende zuzueilen

 
Ich würde gern, ach, könnt ich doch
hier diesen Vers beenden
in einem hoffnungsvollen Joch
und Ragnarök abwenden

 
Doch hat das Alter mir gezeigt
laß Zuversicht nun fahren
Der Mensch das letzte Maß vergeigt
Wie lange noch an Jahren

 
Der Kreis der Saga schließt nun sich
Die Sonne wird verglühen
Vielleicht, bestimmt, gar hoffentlich
woanders Leben blühen.

 
hallo heiko,
 
ja, das bleibt zu hoffen und sogar zu vermuten, dass sich woanders leben entfaltet, auch wenn auf der erde spätestens mit dem sterben der sonne das leben endet. mir gefällt der vergleich natur - vulkan - mensch und deren schöpferisches oder zumindest veränderliches wirken. 
 
formal möchte ich dir empfehlen, an zwei stellen das gedicht zu überarbeiten, damit man diese verse besser betonen kann. folgende vorschläge möchte ich dir dazu machen, du kannst natürlich selbst entscheiden, ob du etwas davon annehmen möchtest. :grin:
 
s2v2: *ihr anlitz sich gestaltet*.
s3v3 *am ast er blindlings weiter sägt*
 
liebe grüße
sofakatze
 
Hallo Heiko,

mir gefällt dein Gedicht und auch die Aussage darin.
Leider haben wir, wie es den Anschein hat Freund Herbert hier verloren, aus welchen Gründen auch immer...

Liebe Grüße in deinen Abend!
Uschi
 
  • WF Heiko Thiele
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