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Feedback jeder Art Was immer es wäre

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  • manchmallyrik
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WAS IMMER ES WÄRE

Was wäre, wenn wären die Meere durch Menschen entstanden.
Als kämen die Salze durch Tränen, die hatt‘ man verweint.
Was wäre, wenn Tränen als Wellen nur schwellen und branden.
Befüllt sich das Wasser, wenn jemand in Trauer wohl greint.
Was wäre, wenn Menschen die Lächeln aus Demut erschufen.
Als wär‘ es nichts weiter, als jedoch ein letzter Moment.
Was wäre, wenn Herzen nur schlagen, da haben wir jene berufen.
Was wäre, wenn Wasser statt Feuer im Jenseits verbrennt.

Was wäre, wenn wurden die Wolken aus Seide gesponnen.
Die Augen sind Perlen, die brauchen nichts weiter, nur Licht.
Und hatt‘ man die Liebe aus Zufall und Selbstsinn gewonnen.
Als wär‘ es nur Marmor, der jedoch beim Halten schon bricht.
Was wäre, wenn hat man die Herzen bloß einfach erfunden.
Denn schlägt es und schlägt es, als wär‘ es nun einfach normal.
Was wären, wenn sterben doch Blicke, Iriden nach Stunden.
Doch sag‘ mir, mein Engel, was macht bloß ein Engel sakral.

Was wäre, wenn wären die Sterne nichts weiter als Farben.
Der Himmel als Leinen, der wurde durch Blicke verziert.
So schau‘ nun, mein Engel. Die Tage durch Nächte verstarben.
Was wäre, wenn keiner sich ständig durch Sehnsucht verliert.
Was wäre, wenn wären die Meere durch Kummer entstanden.
Was wäre, wenn hätt‘ man das Lieben nur heute entdeckt.
So lass‘ uns entfliehen, wobei wir nun nimmer mehr landen.
Doch macht halt der Irrtum vom Sterben uns alle perfekt.
Was wäre, wenn Leute in Märchen nicht lebten, nur starben.
Dann wären das Sagen? Denn gibt es kaum Segen danach.
Verengt sich erst heute das Weltbild mit Liebe und Farben…
Ich gehe schon weinen, da ich das dem Meere versprach'.

27.08.2025
Costa Adeje / Teneriffa
 
Moin Marc;

deine Verse entfalten ein ganzes Geflecht von „Was wäre, wenn …“ – Fragen,
die wie Wellen branden und immer neue Bilder aufwerfen.
So entsteht ein Meer aus Tränen, in dem Sterne, Engel und Sehnsucht
ihr Echo finden. Ein dichter Bilderbogen, der lange nachklingt.

Gern gelesen!

LG Driekes
 
  • manchmallyrik
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