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Feedback jeder Art Wehmut

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Wehmut

Wehmut steigt aus Seelentiefen
Und der Blick reicht weit zurück
Als wir über Wiesen liefen
Perfekt war unser Sommerglück.

Schwalben zogen ihre Kreise
Stiegen hoch ins Himmelblau
Und Vögel sangen ihre Weise
Quietschvergnügt in ihrem Bau.

Heute krächzt ein alter Rabe
Mir sein Klagelied am Fenster
Die Gefühle, die ich habe
Sind wie lästige Gespenster.

© Teddybär 🐻
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin @Teddybär,

das ist ein sauberer Kontrast, der sofort wirkt: erst Sommerglück in Bewegung,
dann der harte Schnitt ins Jetzt mit dem „alten Raben“ am Fenster.
Da kippt die Stimmung von weit und offen zu nah und bedrängend.

Mir gefällt, dass du Wehmut nicht schönfärbst.
Die letzten zwei Zeilen sind ehrlich:
Gefühle nicht als Schatz, sondern als „lästige Gespenster“.
Das ist genau diese Sorte Traurigkeit, die nicht edel sein will,
sondern einfach da ist und stört.

Ein stilles Stück – mit einem sehr deutlichen Schattenwurf.

Gern gelesen.

LG. Driekes
 
Hi Ted,
die Einsicht gibt es,
das ist klar,
denn nichts bleibt
wie es mal war...
Wehmut

Wehmut steigt aus Seelentiefen
Und der Blick reicht weit zurück
Als wir über Wiesen liefen
Perfekt war unser Sommerglück.

Schwalben zogen ihre Kreise
Stiegen hoch ins Himmelblau
Und Vögel sangen ihre Weise
Quietschvergnügt in ihrem Bau.

Heute krächzt ein alter Rabe
Mir sein Klagelied am Fenster
Die Gefühle, die ich habe
Sind wie lästige Gespenster.
...weil das Rad
der Zeit sich dreht
und das Leben
weitergeht
und das Altern
stets ansteht
was die Wehmut
wohl belebt.

LG Ralf
 
Hallo Teddybär,
die Natur im Allgemeinen und die Fauna im Besonderen transportieren hier das Lied des Lebens sehr anschaulich.
Vielleicht könnte es im Alter helfen sich auf eine Bank in der freien Natur zu setzen und die Ohren für die gesamte Bandbreite der Naturklänge zu öffnen. 😉
Ich mochte die dunklen Tönen schon Zeit meines Lebens!
Gern Mitgelauscht und LG
Perry
 
  • Teddybär
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