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Die größte Freiheitsstrafe bleibt besteh’n,wenn wir verlernen, frei zu denken, frei zu seh’n.


Nicht Gitter sind es, die den Geist verriegeln,es ist der Druck, der lernt, sich selbst zu spiegeln.


Aus Liebe, die bedingungslos sich gibt,und Grenzen, die man täglich neu erlebt,entsteht ein Raum aus Schuld und Zwang zugleich ,in dem sich Nähe langsam selbst entgleicht.


Mal liegt die Schuld bei mir, mal nicht bei mir, die Wahrheit schwankt und flüchtet fort von hier.


Das Chaos wächst aus Zweifel, kalt und dicht, Verwirrung wird mein dauerhaftes Licht. Wie schwer es wiegt, wenn das zerbricht, was man als letzte Wahrheit hielt im Licht: Die Realität, einst klar und rein,zieht sich zurück und lässt mich allein.


Ich will noch atmen, auch wenn Schuld mich hält,ich will noch sein in dieser lauten Welt.


Ich will nicht zeitlos in mir selbst vergeh’n,nicht stehen bleiben, ohne je zu geh’n.


Ich schlief zu Märchen von Nähe und Macht,erwachte brutal durch den Schlag der Unwahrheit in der Nacht.


Man lehrte uns Träume, man hielt sie bewacht,doch Wahrheit verblasste, leise ausgelacht.


Unser Leben geht einsam, still und bedacht,unsre Gedanken allein durch die Dunkelheit gebracht.


Selbst das, was wir Realität genannt, erdacht,ist von der Wahrheit getrennt und entfremdet gemacht.


Wenn Lügen regieren mit eisiger Prachtund Ehrlichkeit schweigt, systematisch umgebracht –


in welche Wirklichkeit wird dann investiert mit Bedacht?In welche Illusion, die uns am Ende nur bricht und bewacht?


Die größte Freiheitsstrafe bleibt besteh’n,


wenn wir verlernen, frei zu denken, frei zu seh’n.


Nicht Gitter sind es, die den Geist verriegeln,


es ist der Druck, der lernt, sich selbst zu spiegeln.


Aus Liebe, die bedingungslos sich gibt,


und Grenzen, die man täglich neu erlebt,


entsteht ein Raum aus Schuld und Zwang zugleich,


in dem sich Nähe langsam selbst entgleicht.


Mal liegt die Schuld bei mir, mal nicht bei mir,


die Wahrheit schwankt und flüchtet fort von hier.


Das Chaos wächst aus Zweifel, kalt und dicht,


Verwirrung wird mein dauerhaftes Licht.


Wie schwer es wiegt, wenn das zerbricht,


was man als letzte Wahrheit hielt im Licht:


Die Realität, einst klar und rein,


zieht sich zurück und lässt mich allein.


Ich will noch atmen, auch wenn Schuld mich hält,


ich will noch sein in dieser lauten Welt.


Ich will nicht zeitlos in mir selbst vergeh’n,


nicht stehen bleiben, ohne je zu geh’n.


Ich schlief zu Märchen von Nähe und Macht,


erwachte brutal durch den Schlag der Unwahrheit in der Nacht.


Man lehrte uns Träume, man hielt sie bewacht,


doch Wahrheit verblasste, leise ausgelacht.


Unser Leben geht einsam, still und bedacht,


unsre Gedanken allein durch die Dunkelheit gebracht.


Selbst das, was wir Realität einst genannt,


erdacht,


ist von der Wahrheit getrennt und entfremdet bekannt.


Wenn Lügen regieren in eisiger Pracht


und Ehrlichkeit schweigt, systematisch umgebracht –


in welche Wirklichkeit wird dann investiert mit Bedacht?


In welche Illusion, die uns am Ende nur bricht und bewacht?


- Ensar Tirhis
 
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