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Nur Kommentar Wie Madschnun und Leila nur ein Märchen bist du

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Wie Madschnun und Leila – nur ein Märchen bist du,
ja, wie Madschnun und Leila – nur ein Märchen bist du.

Nach vierzig Jahren Dürre
fällst du wie sinnloser Regen
in meine Augen,
dringst in mein Herz,
das voller Trauer ist … so leise …

Jetzt, wie ein wildgewordener Fluss,
will ich aufbegehren
gegen deine Schönheit,
gegen deine Blicke,
die kälter sind als Eis.

Du bist doch nur ein Märchen!
Ein Märchen! Ein Märchen!

Warum nur soll ich vergehen,
bloß weil ich deinen Namen nenne?
Warum?

Du bist doch nur ein Märchen!
Ein Märchen! Ein Märchen!

In der Wüste ist noch niemand
an der Liebe zugrunde gegangen!
Madschnun wurde niemals wahnsinnig …
und Leila war auch nur eine Legende …

Du hast deine Lippen
rot gefärbt,
dein seidenes Haar
im Wind verwehen lassen.
Sieh mich nicht an
mit diesen leeren Blicken.

Weißt du eigentlich –
Madschnun verging nicht in der Wüste,
und Leilas Gift ist nur ein Mythos.

Warum nur soll ich vergehen,
bloß weil ich deinen Namen nenne?

Du bist doch nur ein Märchen!
Ein Märchen! Ein Märchen!

Wenn das Vermissen so sehr schmerzt,
Warum sollte ich dich dann vermissen?

Du bist doch nur ein Märchen!
Ein Märchen! Ein Märchen!

Wenn die Liebe zu dir keinen Wert hat,
Warum sollte ich dich dann lieben?

Sag mir, meine Schöne …

Soll ich deine blinden Augen beklagen?
Deine tauben Ohren?
Oder dein Herz,
das es nie gegeben hat …?

Geh … geh nur …
so weit du kannst …

Ein stilles Lebewohl
wird genügen.
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