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Feedback jeder Art Winteratmen

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… und eines Nachts, da schläfst du ein.

Das Land liegt schon im Nachtgewand
Und atmet ein den schweren Winter.

Es liegt verwaist und blank im Tal.
Kein Ruf zerbricht den Nebelglanz.
Und Schnee legt sich auf Trauerweiden,
Bedeckt die Wunden, die noch bluten.

Doch durch das Weiß: Ein Glimmen glüht
Pulsierend in die stille Nacht
Und wirbelt auf zum Schneegestöber.
Schon windet er sich feist empor:
Der Lintwurm, hungrig und gefräßig.

Einen Frühling, einen Sommer
Frisst er, lässt nichts Gutes übrig.
Und reißt die Narben auf im Geiste
Bis jeder Traum wie Asche schmeckt.

Er beißt sich fest in alle Nächte,
Verdreht die Rufe aus der Ferne,
Und kein Gefühl gibt eine Antwort
Weil nur noch Frost im Herzen liegt.

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… und eines Morgens wachst du auf.

Das Land liegt noch im Nachtgewand
Und atmet aus den schweren Winter.

Zikaden zündeln schon am Zunder
Und Käfer knistern noch im warmen
Obdach eines Mauerlochs,
Während Lerchen sich hinüber
Ihres Liebchens wärmend wenden.

Wie Gift zermürbt dies Bild den Lintwurm.
Er kriecht geschlagen ins Versteck
Zurück und wartet, wartet, wartet…
 
  • Patrick
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