Ein mythopoetisches Gedicht in freiem Vers über das Gewicht des eigenen Lebens.
In der Nacht
führte mich der Weg
in die Halle der Namenlosen.
Anubis trat hervor.
Schwarz wie der Stein der Wüste,
still wie ein Urteil.
Sein Blick
wusste alles.
Vor ihm
die Waage.
Eine Schale:
mein Herz.
Die andere:
die Feder der Wahrheit.
Ich schwieg.
Nichts
macht ein Herz leichter.
In die Schalen
mein Leben:
Angst.
Liebe.
Verrat.
Zweifel.
Schuld.
Alles
wog mit.
Und als ich ging,
ging es mit.
Unsichtbar.
Unabwerfbar.
Zu schwer.
In der Nacht
führte mich der Weg
in die Halle der Namenlosen.
Anubis trat hervor.
Schwarz wie der Stein der Wüste,
still wie ein Urteil.
Sein Blick
wusste alles.
Vor ihm
die Waage.
Eine Schale:
mein Herz.
Die andere:
die Feder der Wahrheit.
Ich schwieg.
Nichts
macht ein Herz leichter.
In die Schalen
mein Leben:
Angst.
Liebe.
Verrat.
Zweifel.
Schuld.
Alles
wog mit.
Und als ich ging,
ging es mit.
Unsichtbar.
Unabwerfbar.
Zu schwer.