Zwischen Lachen, Glas und Licht
Mal wieder hacken dicht,
schreibt der Chrischi ein Gedicht.
Zwischen Gläsern, halb geleert,
wird die Welt kurz umgekehrt.
Worte stolpern, Zeilen schwanken,
wie Gedanken ohne Schranken.
Reime kommen, ungefragt,
weil der Kopf nicht länger klagt.
Hat er sonst nichts zu berichten,
muss er sich die Wahrheit dichten.
Denn im Nebel, weich und schwer,
wiegt alles halb so sehr.
Freunde fehlen, Fragen bleiben,
doch er kann sie niederschreiben.
Und was nüchtern er nicht sagt,
wird im Rausch ganz leis gefragt.
Ist es Flucht oder nur ein Spiel?
Oder weiß er doch zu viel?
Zwischen Lachen, Glas und Licht
sucht der Chrischi nach sich selbst
im Gedicht.
Und wenn morgens alles schweigt,
und der Tag sein Antlitz zeigt,
bleiben von all dem Dichten
nur leere Blätter und Falsches richten.
_____
Hans-Christoph Rehfeldt
Mal wieder hacken dicht,
schreibt der Chrischi ein Gedicht.
Zwischen Gläsern, halb geleert,
wird die Welt kurz umgekehrt.
Worte stolpern, Zeilen schwanken,
wie Gedanken ohne Schranken.
Reime kommen, ungefragt,
weil der Kopf nicht länger klagt.
Hat er sonst nichts zu berichten,
muss er sich die Wahrheit dichten.
Denn im Nebel, weich und schwer,
wiegt alles halb so sehr.
Freunde fehlen, Fragen bleiben,
doch er kann sie niederschreiben.
Und was nüchtern er nicht sagt,
wird im Rausch ganz leis gefragt.
Ist es Flucht oder nur ein Spiel?
Oder weiß er doch zu viel?
Zwischen Lachen, Glas und Licht
sucht der Chrischi nach sich selbst
im Gedicht.
Und wenn morgens alles schweigt,
und der Tag sein Antlitz zeigt,
bleiben von all dem Dichten
nur leere Blätter und Falsches richten.
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Hans-Christoph Rehfeldt
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