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Feedback jeder Art Zwischen Leben

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  • Marc Donis
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ZWISCHEN LEBEN

Und hab' ich mich, Engel. Nun wieder bestohlen.
Verlier' ich mitunter. Seit Jahren den Sinn.
Sodass auch die Herzen durch Liebe verkohlen.
Ich laufe, doch weiß ich nicht wirklich wohin.
Wie lange soll, Engel. Ich schließlich hier weilen.
Denn hab' ich die Himmel und Erden probiert.
Ich lasse bloß Söhnen und Töchtern die Zeilen.
Gedichte und Verse. Mit Wahrheit verziert...

Und hab' ich mich, Engel. Nun wieder bestohlen.
Und reißen Gedanken und Träume mich ein.
Doch hab' ich das Lieben mir gar nicht befohlen.
Ich wollte es, Süße. Doch lass' ich's auch sein...
Ich meine, ich kenne die Straßen und Gräber.
Sodass auch der Teufel im Herzen gedeiht.
Verzeiht mir die Sünden, die Taten und Fehler.
Wir wollen das Blühen, missachten die Zeit.

Und hab' ich mich, Engel. Nun wieder verloren.
Für Deutsche zu slawisch, für Russen zu fremd.
Wen hast du nun, Mutter, verzeih' mir, geboren.
So liebt mich der Engel, der gar nicht mich kennt.
Und hab' ich mich, Engel. Nun wieder bestohlen.
Sodass ich mich wieder. Mein Engel. Verlauf'.
Wenn Herzen nicht lieben, nur wieder verkohlen.
So sagt mir, wann hören die Träume schon auf...

Ich denke bloß, Engel. Nun wieder ans Flüchten.
Versteck' ich mich wieder in Zeilen, wenn's geht.
So schmecken die Lügen am Ende nach Früchten.
Das Lügen ist süßer, doch Wahrheit nach Gift...
Und hab' ich mich, Engel. Nun wieder bestohlen.
Sodass auch der Teufel hier gerne verlockt.
Belüge mich, Schöne. Das hab' ich befohlen.
Sodass auch der Atmen des Herzens hier stockt.

Und hab' ich mich, Engel. Bloß einfach bestohlen.
Sodass auch mitnichten mein Herze hier schlägt.
Sodass auch die Herzen durch Leben verkohlen.
Doch hoff' ich, du hast mich. Du Schöne geprägt.
Doch suche ich Schatten und Frieden in Lichtern.
Denn will ich die Stunden am Ende nicht sehen.
Und werden die Söhne und Töchter zu Dichtern.
Und werden das meine. Dann kann ich ja gehen...
Und hab' ich mich, Engel. Bloß einfach verloren.
Erziehe ich Söhne und Töchter zur Kunst.
Ich wurde als Fremder zum Dichten geboren.
Und sage beim Sterben: "Ich schrieb' ja für uns..."

06.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd
 
  • Marc Donis
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