Mit eiserner Faust
Eiszapfen hängen drohend an den Dächern
Wie Dolche, die den Tyrannenmord schon ahnen
Ruhe herrscht in den Gemächern
In kalten Winden wehen allerorts die Fahnen.
Der Tyrann hockt auf dem Thron
Mit eiserner Faust zwingt er das ganze Land
Der Ruf nach Gnade klingt für ihn wie Hohn
Er trägt den weißen Nerz, das Schneegewand.
Unter ihm werden die Tage kurz gehalten
Die klaren Nächte sind wie fröstelnde Albträume
Er schickt Spione aus, die Eisgestalten
In der Wintersonne funkeln hell die Räume.
Doch im Frühjahr muss die Herrschaft enden
Wenn die Verwandten durch die Lande ziehen
Die Macht der Sonne vermag das Blatt zu wenden
Der Tyrann kann nur in höhere Gefilde fliehen.
© Teddybär 🐻, 2026-01-02
Eiszapfen hängen drohend an den Dächern
Wie Dolche, die den Tyrannenmord schon ahnen
Ruhe herrscht in den Gemächern
In kalten Winden wehen allerorts die Fahnen.
Der Tyrann hockt auf dem Thron
Mit eiserner Faust zwingt er das ganze Land
Der Ruf nach Gnade klingt für ihn wie Hohn
Er trägt den weißen Nerz, das Schneegewand.
Unter ihm werden die Tage kurz gehalten
Die klaren Nächte sind wie fröstelnde Albträume
Er schickt Spione aus, die Eisgestalten
In der Wintersonne funkeln hell die Räume.
Doch im Frühjahr muss die Herrschaft enden
Wenn die Verwandten durch die Lande ziehen
Die Macht der Sonne vermag das Blatt zu wenden
Der Tyrann kann nur in höhere Gefilde fliehen.
© Teddybär 🐻, 2026-01-02
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