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Feedback jeder Art Im Schweigen des Waldes

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  • wirbel
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Im Schweigen des Waldes

Im Schnee versammelt, leis und nah,
der Wald hält kurz den Atem an.
Kein Ruf nach Geld, kein lautes "Ja",
nur Raum, wo Leben wohnen kann.

Die Pfote ruht, das Auge wacht,
ein Schild spricht sanft von stiller Zeit.
Die Erde hört in dieser Nacht,
den Wunsch nach Platz und Friedlichkeit.

Wo Fuchs und Reh im Dunkel zieh´n,
bewahrt der Wald ihr leises Recht.
Kein Lärm soll durch die Stille flieh´n,
nur Ruhe, sanft naturgerecht.

Wenn leiser Schnee vom Himmel fällt,
bleibt fern der Mensch von ihrem Pfad.
Damit der Wald, die Stille hält,
und Ruhe wächst in sanften Grad.

Wo Hirsch und Hase heimlich geh´n,
soll doch ungestört ihr Atem sein.
Der Wald will sie in Frieden seh´n,
bewahrt von Lärm und hartem Schein.

© wirbel / C.B.
 
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Lieber wirbel,

ich sehe übrigens, dass du weiblich bist, aber bei "liebe wirbel" tut mir der Grammatik-Knochen weh - ich hoffe, das ist OK für dich, dass ich deinen grammatisch maskulinen Nicknamen auch mit Adjektiven in maskuliner Form versehe. Wenn nicht, sag gerne Bescheid und ich will mir Mühe geben, die weibliche Form über die Lippen zu bringen.

Aber nun zum Punkt: Den Wald, der einer so reichen Vielheit von Tieren ein Zuhause bietet und sie ein wenig von der Zivilisation abgrenzt und schützt, hast du sehr schön bedichtet - gerade in der Einordnung zu dieser friedvollen, ruhigen Winterlandschaft. Mir gefällt auch, dass die dritte und fünfte Strophe einen ähnlichen Anfang haben und in beiden Fällen je zwei Tierarten bedichtet werden, die ihr Vorrecht im Wald in friedlicher Atmosphäre wahrnehmen. Das unterstreicht den gleichförmigen, ruhespendenden Charakter des Waldes...
Wo Fuchs und Hase sich "gute Nacht" sagen, da brat' ich mir 'nen Storch.😉

Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:

nur Ruhe, sanft und naturgerecht.
Dein Gedicht ist metrisch fast durchweg sehr sauber geschrieben und schön zu lesen. Aber hier zerschlägt das "und" das Versmaß. Vielleicht einfach:
"nur Ruhe, sanft... naturgerecht"

Damit der Wald der Tiere, die Stille hält,
Hier gerät ebenfalls das Versmaß aus dem Gleichgewicht. Außerdem ist mir nicht ganz klar, was mit "Wald der Tiere" gemeint ist bzw. ob sich für das, was du sagen willst, eventuell eine elegantere Formulierung findet.

Naja, aber ansonsten sehr, sehr gerne gelesen, dein huldvolles Naturgedicht.🙂

Liebe Grüße
Schmuddi
 
Hallo lieber Schmuddi,

vielen herzlichen Dank für dein Feedback und dein Lob.

Nein, es stört mich überhaupt nicht, wenn du "lieber wirbel" schreibst
🙂 ich will ja nicht, das dir dein Grammatik-Knochen unnütz schmerzt *grins*🙃
🙂

Danke für deine Aufmerksamkeit und Verbesserungsvorschläge. Du hast vollkommen Recht. Die beiden Verse werde ich gleich verbessern/umändern.
Ich werde auch die Zeile "Damit Wald der Tiere, die Stille hält, ändern in "Damit der Wald, die Stille hält verbessern.
Das klingt dann nicht doppelt gemoppelt.
🙂
Liebe Grüße zurück
wirbel
 
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  • wirbel
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