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Feedback jeder Art Alpha & Omega

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  • Monolith
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Alpha und Omega

Wenn zwischen Geburt und Tod
Himmel und Erde, die Hölle sein soll
Mann und Frau sich in Liebe und Hass begegnen
Ebbe und Flut sich nicht entscheiden können
die Brise sich mit dem Sturm anlegt
Feuer und Wasser Gefechte bestreiten
die Dunkelheit das Licht überflutet
wenn Wärme und Kälte Allianzen eingehen
Sonne und Mond im Nachbarschaftsstreit sind
das Bittere sich über die Süße legt
der Glanz in der Mattheit untergeht
die Freude dem Schmerz kläglich unterliegt
der Prunk über die Schlichtheit siegt

dann muss es der Anfang vom Ende sein.

© Monolith
 
Hallo @Monolith

Unser Sein und die uns bekannte Welt ist dualistisch, in Gegensätzen aufgebaut. Es ist stets ein Ringen zwischen Hell und Dunkel, Gut und Böse, Liebe und Hass. Die vorherrschende Kraft bestimmt unser Leben und unsere Zeit ist ein dunkles Zeitalter aus meiner Sicht. Zu viel Wirrnis, Unsicherheit, Unklarheit und zu viele offene Fragen. Wenn aus unseren Herzen schwarze Löcher werden, ist das für mich der Anfang vom Ende oder anders gesagt: die Hölle auf Erden.

Liebe Grüße, Teddybär 🐻
 
Hallo @Monolith

Dein Gedicht beschreibt die Welt als einen Kampfplatz von Extremen. Wenn wir aber all diese Pole – von Licht und Schatten bis hin zu Freude und Schmerz – auflisten: Existiert die eigentliche Realität (was immer wir auch darunter verstehen) nicht meistens in dem Raum dazwischen…?!

LG Guenk
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Teddybär, @Guenk und @Rudolf Fritz-Roessle

ich glaube nicht, dass man sagen kann. dass wir in einer Dualität leben - auschließlich - die uns in ein dunkles Zeitalter führt. Das mag sich für den ein oder anderen so anfühlen, wenn er sich von irgendeiner vorherrschenden Kraft blind leiten lässt. Die Welt war schon immer von Wirren, Unkenntnissen, Fragen ohne Antworten "belagert" und stets kam ein Wandel zum besseren Verständnis und Zufriedenheit - die Politik eingenommen - die so manches schwarze Loch produziert, aus dem wieder herausgeklettert werden muss.


Es ist stets ein Ringen zwischen Hell und Dunkel, Gut und Böse, Liebe und Hass.

Da widerspreche ich vehement. Wenn es nur einen Schauplatz mit zwei Spielern gäbe, dem Positiven und Negativen,
was ist dann mit dem dritten unbekanntnen Spieler, der Kompromiss heißt und der heimliche Spielfüherer ist, der unbemerkt Geschicke lenkt in Cooperation mit der sich dazwischendrängenden Empathie, die federführend die machtvollen Gegensätzlichkeiten egalisieren kann.


Dein Gedicht beschreibt die Welt als einen Kampfplatz von Extremen. Wenn wir aber all diese Pole – von Licht und Schatten bis hin zu Freude und Schmerz – auflisten: Existiert die eigentliche Realität (was immer wir auch darunter verstehen) nicht meistens in dem Raum dazwischen…?!

Erich von Däniken hätte das mit großer Wahrscheinlichkeit
mit einem überzeugten JA beantwortet.

Ich hingegen würde es mit: Vielleicht oder: Vieles spricht dafür beantworten. Ein schlussendlich aufklärende Antwort werden wir zu Lebzeiten wohl eher nicht bekommen.


Die übergänge die sich ins Gegenteil verkehren
Und innerlich sucht man nach Übergänge die man selbst bestimmen kann

Mit der Aussage triffst du meine Grundidee
die mich zu den Zeilen veranlasst haben.

Das Redewendung : Die Hölle auf Erden gab den Rest zu meiner Textidee
mit der Frage im Hintergrund: Was ist die Hölle auf Erden?!


Ein dickes Dankeschön an die Liker:



@Teddybär @Stavanger @Chandrika W. @Guenk @Zorri

@Lizzy @Cornelius @Vetula @Rudolf Fritz-Roessle


MfG
Monolith
 
  • Monolith
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