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Feedback jeder Art Sonnenblume

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  • Luisa Büchner
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Tag und Nacht gibt sie acht

Denn alles was sie macht wird überdacht

An jenem Ort wo sie war gibt es Gefahr

Denn Menschen sind da

Alles was sie tat, war nicht genug

Während sie alles bei sich trug

Wurde wieder gesagt es sei nicht gut

Was sollte sie nur tun

Alle hassen sie nun

Blütenblatt für Blütenblatt fiel hinab

Doch dennoch bekam sie alles ab

Alle sind gemein

Dann muss sie der Fehler sein

Was hat sie falsch gemacht

Hat sie nicht genug nachgedacht

Ihr letztes Blütenblatt fiel ab

Jetzt ist es vorbei hat sie gedacht

Doch sie so zu sehen gefiel ihnen sehr

Sie traten auf sie mehr und mehr

Die Tage wurden schwer

Am Boden zertreten lag sie nun

Aber was solle sie denn tun

Sie sollte endlich kapieren

Egal was, sie muss funktionieren
 
Hallo Luisa,
willkommen bei den Poeten!
Als Freund von Sonnenblumen fällt es mir schwer den übertragenen Bedeutungen der beschriebenen Probleme zu folgen. Ich vermute mal, das LI ist ein Mensch, dessen "Sonne" nicht mehr scheint und der sich in seiner Umgebung nicht mehr zurecht findet. Ich streue mal ein paar Sonnenblumenkerne für die Vögel aus und wünsche Dir viel Spaß hier!
LG
Perry
 
Liebe @Luisa Büchner,
Ob es sich nun um Fiktion oder Autobiografisches handelt- beherzige diesen Rat einer weisen Person an LI: Lass dich nicht von der Eifersucht anderer von deinen Hoffnungen und Träumen abhalten. Geh deinen Weg weiter. Mobbing ist eine so hinterhältige und heimtückische Form der Rufmordkampagne. Strahle weiter, lächele weiter, denn du weißt, dass du etwas richtig machst. Lass dein helles, wunderschönes inneres Licht von niemanden trüben. LI, bitte lass dich nicht von denen, die es nie gut mit dir gemeint haben, in deinem Selbsvertrauen erschüttern.
Du wirst deine Gemeinschaft finden - Menschen, die dich lieben, respektieren und wertschätzen, so wie du bist. Vergiss niemals deinen Selbstwert! Andere mögen deinen Wert nicht erkennen, das ist ihr Verlust, lass es niemals zu, dass du ihn vergisst!
Liebe Grüße,
Donna
 
Hallo Luisa,
willkommen bei den Poeten!
Als Freund von Sonnenblumen fällt es mir schwer den übertragenen Bedeutungen der beschriebenen Probleme zu folgen. Ich vermute mal, das LI ist ein Mensch, dessen "Sonne" nicht mehr scheint und der sich in seiner Umgebung nicht mehr zurecht findet. Ich streue mal ein paar Sonnenblumenkerne für die Vögel aus und wünsche Dir viel Spaß hier!
LG
Perry

@Perry Ja, das LI ist ein Mensch und wird in dem Gedicht als Sonnenblume dargestellt. Die Blütenblätter die immer mehr herabfallen symbolisieren den sinkenden Selbstwert und Lebenswille der Sonnenblume bzw. des LI

Vielen Dank für deinen Kommentar ☺️

Hallo @Luisa Büchner

„Wir brauchen die Sonnenblume,
damit es in der Nacht nicht so dunkel ist.“

Sehr schön geschrieben!

LG Guenk
Vielen Lieben Dank ☺️

Liebe @Luisa Büchner,
Ob es sich nun um Fiktion oder Autobiografisches handelt- beherzige diesen Rat einer weisen Person an LI: Lass dich nicht von der Eifersucht anderer von deinen Hoffnungen und Träumen abhalten. Geh deinen Weg weiter. Mobbing ist eine so hinterhältige und heimtückische Form der Rufmordkampagne. Strahle weiter, lächele weiter, denn du weißt, dass du etwas richtig machst. Lass dein helles, wunderschönes inneres Licht von niemanden trüben. LI, bitte lass dich nicht von denen, die es nie gut mit dir gemeint haben, in deinem Selbsvertrauen erschüttern.
Du wirst deine Gemeinschaft finden - Menschen, die dich lieben, respektieren und wertschätzen, so wie du bist. Vergiss niemals deinen Selbstwert! Andere mögen deinen Wert nicht erkennen, das ist ihr Verlust, lass es niemals zu, dass du ihn vergisst!
Liebe Grüße,
Donna
Vielen lieben Dank für diese Antwort, so schöne und wichtige Worte!
Muss ich mir definitiv aufschreiben 🤍
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Luisa,

das ist hart zu lesen, weil es so nah an einem echten Gefühl bleibt:
ständig beobachtet, ständig „nicht gut genug“, und am Ende dieses gnadenlose
„du musst funktionieren“. Das Gedicht zeigt sehr klar, wie aus Kritik Druck wird –
und aus Druck schließlich Zertrampeln.

Das Bild mit den Blütenblättern funktioniert dabei richtig gut:
Blatt für Blatt geht etwas verloren, bis nichts mehr zum Schützen übrig ist.
Und dass „ihnen“ das Gefallen am Fallen zugeschrieben wird, macht den Text bitter –
aber leider auch sehr plausibel.

Ich wünsche dem lyrischen Ich in deinem Gedicht eine Gegenstimme.
Nicht „funktionieren“, sondern Grenzen. Nicht „Fehler sein“, sondern Mensch sein.

Du bist kein Gerät.

LG. Driekes
 
  • Luisa Büchner
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