Ein Gedicht in der Tradition der singhalesischen Sandesha-kāvya –
der Stein bewahrt, was Worte nicht halten.
Du stille Statue im Tempel,
die Tag und Nacht im Frieden sitzt,
du siehst die Schritte, siehst das Zögern,
und bleibst doch ohne Urteil hier.
Du kennst die Bitten ohne Worte,
die Hände, die sich falten, bebn,
die Augen, die sich senken müssen,
wenn innen etwas nicht mehr hält.
Wenn draußen Lärm die Gassen füllt
und innen Unruhe sich dreht,
dann nimm mein Rufen ohne Stimme
und halte es in deinem Stein.
Wo sie an deiner Schwelle steht,
nur kurz, als wäre es zu viel,
lass deine Ruhe auf sie fallen,
wie Schatten, der nichts fordert, schützt.
Und muss sie weiter durch den Tag,
durch Stunden, die zu schnell vergeh’n,
so gib ihr dieses kleine Maß:
Von Atem.
Von Klarheit.
Vom Schweigen, das nicht wehtut.
der Stein bewahrt, was Worte nicht halten.
Du stille Statue im Tempel,
die Tag und Nacht im Frieden sitzt,
du siehst die Schritte, siehst das Zögern,
und bleibst doch ohne Urteil hier.
Du kennst die Bitten ohne Worte,
die Hände, die sich falten, bebn,
die Augen, die sich senken müssen,
wenn innen etwas nicht mehr hält.
Wenn draußen Lärm die Gassen füllt
und innen Unruhe sich dreht,
dann nimm mein Rufen ohne Stimme
und halte es in deinem Stein.
Wo sie an deiner Schwelle steht,
nur kurz, als wäre es zu viel,
lass deine Ruhe auf sie fallen,
wie Schatten, der nichts fordert, schützt.
Und muss sie weiter durch den Tag,
durch Stunden, die zu schnell vergeh’n,
so gib ihr dieses kleine Maß:
Von Atem.
Von Klarheit.
Vom Schweigen, das nicht wehtut.