Cote Sauvage
Im Wind im rauen lacht verschmitzt dein Haar,
es liegen Salz und Möwen in der Luft.
Der Blick aufs Meer – ein Tanz von blauem Duft.
... und küren uns zum Muschelkronenpaar.
* * * * * *
DerStrand liegt selbstverliebt, weitab dem Lärme,
der Wind, er ruht im abendroten Sand,
so weich und nah, wie deine weiße Haut.
Auf meinen Lippen der Geschmack von Wärme,
auf deinen Lippen – Geister, die ich rief.
Die Silbersichel rahmt ein Wolkenfenster,
paar Sterne funkeln, Nieselregen fällt;
verdampft um uns, entrückt und führt uns tief
nach Shangri-La?, nach Wolkenkuckucksheim?
… und schält aus Gurkenwasserplaudereien
das winterfeste Kleid der Feuerblume. ---
Der Strand liegt menschenleer, weitab dem Atem.
Die Nebel fliehen. Erdbeermond und Zar
und Abenteuer ruhn auf meinen Lippen.
Der Wellen Spiel beschauen wir vereint.
Ein Windgott lacht und greift dir keck ins Haar.