lieber perry,
vielen dank für dein lob. jaa, den erdbeermond habe ich irgendwie verschlafen, schade. aber die zitronensonne heute habe ich mitbekommen.
😉
lieber delf,
wow, so eine tolle analyse, ich bin begeistert! 😃
ganz lieben dank dafür!
ja, die verslängen trotz der umarmung zu variieren fand ich auch ein spannendes experiment. vielleicht wäre das gedicht noch weicher, wenn ich das einheitlich mache, aber auch ein stück weit langweiliger. gleiches mit den kadenzen.
ich sehe auch noch viele kleinigkeiten, die geändert werden könnten. auch eine noch stärkere verflechtung und noch mehr binnenreime könnte ich mir vorstellen. den bisherigen binnenreim finde ich persönlich übrigens nicht zu eng, aber das ist sicher geschmackssache. momentan hast du mir ja erstmal bestätigt, dass alles seine berechtigung hat, wie es ist, also vielleicht ruhe ich mich auch einfach auf diesen lorbeeren aus. ich bin ja tendenziell auch manchmal faul. 😁
noch zu der binnenreimzeile.
in eine stille, tief, in der mein träumen schlief
das wäre eine möglichkeit, allerdings verändert sich dadurch auch die aussage etwas. bei meiner variante bezieht sich das tief auf den schlaf, heißt, das LI ist so glücklich, dass es die träume ganz tief in den schlaf schicken kann, denn es braucht gerade keine träume (die realität ist traumhaft genug). in deiner variante bezieht sich das tief auf die stille und würde bedeuten, dass die nacht so tief still ist, dass die träume in ruhe schlafen (gehen) können. auch nicht schlecht, aber ich glaube, ich bevorzuge doch lieber meinen inhalt.
bei deiner zweiten variante geht der binnenreim ganz verloren, das möchte ich nicht.
auf jeden fall vielen dank für deine vorschläge, auch wenn ich jetzt dabei nichts verändern will.
ich freue mich jedenfalls, dass ich dich berühren konnte. ☺️
liebe schnurrgrüße
sofakatze