Aktuelles
Gedichte lesen und kostenlos veröffentlichen auf Poeten.de

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Nur Kommentar Morsch und brüchig

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Herbert Kaiser
    letzte Antwort
  • 5
    Antworten
  • 100
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Morsch und brüchig​

Das Haus der Liebe ist geflutet
Der Damm der Träume hielt nicht stand
Ich habe es schon lang vermutet
Einem Fremden reichst du deine Hand.

Noch spielst du hier die Ehefrau
Doch in Gedanken bist du längst bei ihm
Verraten hast du uns als Team.

Wir räumten Stolpersteine aus dem Weg
Kämpften gegen Widrigkeiten
Der Glücksstern schien zu allen Zeiten.

Nun bricht was morsch und brüchig wurde
Unter der Last der Zweisamkeit
Es scheint, dein Herz ergreift die Flucht
Zurück bleibt nur mein Selbstmitleid.

(Refrain für Vertonung)
Vielleicht war Liebe längst Gewohnheit
Ein leiser Schatten unsrer Zeit
Was bleibt sind leere Räume
Und das Gefühl von Einsamkeit.

© Herbert Kaiser (Text)
© Vertonung von GoHi mit KI (SUNO) erstellt
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Hallo Herbert,
"für immer und ewig" war seit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau schon immer eine Utopie. Eher sind es gemeinsame Interessen und Freundschaft, die Ehepaare auch nach den Schmetterlingsjahren zusammenbleiben lassen.
Gern in das brüchige Haus einer verlorenen Liebe hineingespürt!
LG
Perry
 
Hi Herbert,

mich hat tatsächlich das "Selbstmitleid" am Ende fasziniert und zwar: Es ist mehr als bloße Emotion! Ich meine, es ist die einzige verbleibende Handlung der Stimme, die ihr Scheitern passiv akzeptiert. Dein Gedicht zeigt einen Beziehungszerfall, der als eine schleichende Entfremdung ("ich habe es schon lang vermutet") dargestellt wird.

Sehr schön geschrieben, danke.

Grüße
Dawid
 
# Hallo @Rudolf Fritz-Roessle

Du sagst es, was festgemauert in der Liebe stand, wirkt irgendwann abgenutzt und das alte Gebäude wird verlassen. Oft ist die Liebe auch nur mehr Fassade.

Herzlichen Dank und liebe Grüße!

# Hallo @Dawid A. Kowalski Faerber

Besten Dank für deine schöne Antwort. Deine Lesart des Textes gefällt mir. Eine Beziehung kann zur Falle werden, zum Käfig und der Vogel fliegt aus.

Dank und lieben Gruß!
Herbert
 
  • Herbert Kaiser
    letzte Antwort
  • 5
    Antworten
  • 100
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Unbeantwortete Themen von Herbert Kaiser

Aktive Themen von Herbert Kaiser

  • Der Kondor
    🔥 · Veröffentlicht am
    Antworten: 8 · Aufrufe: 114
  • Jägerin der Finsternis
    🔥 🔥 · Veröffentlicht am
    Antworten: 18 · Aufrufe: 219
  • Regen fällt
    🔥 🔥 · Veröffentlicht am
    Antworten: 8 · Aufrufe: 92
Zurück
Oben