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Feedback jeder Art "10.000 Leben" (Eine Suche die sich lohnt)

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„10.000 Leben“

Ich streife seit ewig, durch Zeit und durch Raum,
nur auf der Suche nach Dir, denn Du allein bist mein Traum,
unsere Seelen waren Eins, waren durch Liebe verbunden,
doch der Tod nahm dich fort, so bist einst Du entschwunden.

Vollkommenes Glück, fand ich nur an deiner Seite,
so bleibe ich nah auch bei Dir, als ich dich in den Tod nun begleite,
doch uns trennte das Schicksal, riss dich weit weg von mir,
und so blieb für mich übrig, nur die ewige Suche nach Dir.

In mehr als 10.000 Leben, bin stets ich wiedergeboren,
um dich zu suchen und zu finden, wie ich es geschworen,
deine Stimme so sanft, ruft mich in jedem Traum,
und so irre ich seit Äonen, durch Zeit und durch Raum.

Ich erfror in den Feuern der Hölle, verbrannte im ewigen Eis,
starb an Kummer und Schmerz, weil den Weg zu Dir ich nicht weiß,
ich wurde geboren und ich lebte, ich starb und ich fiel,
ich war einsam und ängstlich, denn ich fand nicht mein Ziel.

In jedem Leben das kam, lernte stets ich hinzu,
das all mein Streben gilt Dir, das meine Erfüllung bist Du,
das meine Seele wird auf ewig, durch Trauer geschunden,
das ich nur Frieden erlange, wenn ich dich gefunden.

So war ich König und Bettler, ich war Barde und Clown,
trug meine Sehnsucht im Herzen, sah dein Gesicht stets im Traum,
ich starb als Kind in der Wiege, starb einsam als uralter Greis,
ich war arm und war reich, meine Haut war schwarz und auch weiß.

Ich sang und tanzte bei Tag und liebte zärtlich bei Nacht,
war oftmals ein Niemand, doch manches Mal hatte ich Macht,
ich befahl und gehorchte, mein Gesicht war hässlich und schön,
stets war ich bereit meine Wege, bis zum Ende zu gehen.

Ich war Opfer und Täter, erhielt meine Strafe und Lohn,
meine Worte waren oft gütig, waren manchmal voll Hohn,
oftmals trug ich nur Lumpen und ich besaß Roben voll Pracht,
ich hatte Frauen und Freunde, war auch allein in der Nacht.

In all diesen Leben, war ich von Sehnsucht getrieben,
denn nur dich wollte ich finden, nur dich allein wollte ich lieben,
und egal was geschieht, ich kann nur gewinnen mein Glück,
wenn irgendwann meine Seele, findet zu deiner zurück.

Doch dann eines Tages, traf ein Stich mich ins Herz,
doch er tat mir nicht weh, es war ein freudiger Schmerz,
ich sah ein Gesicht in der Menge, das mir schon ewig bekannt,
und so sprach ich dich an, nahm dich zärtlich an meine Hand.

In deinen Augen so tief, möchte ich ewig versinken,
von deinen samtweichen Lippen, deine Liebe nur trinken,
auch wenn Andere es sehen, empfinde ich keine Scham,
ich halte dich einfach nur fest, weine vor Glück in deinem Arm.

Endlich sind in diesem Leben, wir wieder beide beisammen,
meine Seele sie weint und mein Herz steht in Flammen,
alle Zeit scheint unendlich, liegst Du beschützt in meinem Arm,
und frierst Du selbst in der Sonne, hält meine Liebe dich warm.

Zwei Seelen von Tod einst getrennt, welche die Zeit hat geschunden,
sind nun in Liebe vereint und haben sich wiedergefunden,
sie sind verschmolzen auf ewig, solange es geht,
solang der letzte leuchtende Stern, am Himmel noch steht.

Du bist das Gute in mir, Du bist mein Gewissen,
deine unendliche Liebe, will nie wieder ich missen,
ich bereue nichts von all dem, was ich in 10.000 Leben ertrug,
doch ein einziges Leben mit Dir, ist mir niemals genug.

So sei Dir gewiss, dass ich Dir stets stehe zur Seite,
in jeder Sekunde dieses Lebens, durch das ich dich begleite,
und nimmt irgendwann der Tod, dich wieder von mir,
dann suche ich erneut, in 10.000 Leben nach Dir.


----- By Dark Poet Of The Night (10.07.2016) -----
 
Hallo, Dark Poet Of The Nights,

die Idee hinter und in deinen Zeilen gefällt mir sehr gut: Liebe über den Tod hinaus!

Du hast einige Inversionen drinnen, die nicht so schön klingen und vielleicht nicht sein sollten, wie z.B. in der letzten Zeile der zweiten Strophe. - (Habe überlegt, ob ich das erwähnen soll, fand es aber schade, mit dem Lob hinter dem Berg zu halten und nicht zu kommentieren).

Habe es gerne gelesen!

Danke und einen lieben Gruß!
Nesselröschen
 
  • Nesselröschen
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