Abendfuge über den Feldern
Ein dünner Abend hing über den Feldern,
blau wie eine Erinnerung, die sich nicht entscheiden kann,
ob sie bleiben oder verglimmen will.
Ich ging einen Weg entlang, der früher einmal
eine klare Ordnung hatte, doch nun
unter meinen Schritten leicht vibrierte,
als würde etwas Unsichtbares darunter atmen.
Ein Vogel - vielleicht nur ein Schatten -
zog eine schiefe Linie über den Himmel,
ein Zeichen, das niemand deuten wollte.
Ich blieb stehen, lauschte dem leisen Knacken
der Äste im Wind, und für einen Moment
war es, als würde die Welt
ihre Schwerkraft verlieren.
Was wäre, wenn all dies
nur die äußere Schicht wäre,
ein dünner Schleier über einer tieferen Bewegung,
in der die Dinge sich erinnern,
auch wenn wir es längst verlernt haben.
Ich dachte an die Nächte,
in denen man glaubt,
dass ein fremdes Licht über den Hügeln
eine Antwort sein könnte -
oder ein Irrtum, der uns schützt.
Der Weg führte weiter,
schwarz und ocker im letzten Licht,
und ich folgte ihm,
nicht aus Hoffnung,
sondern aus einer stillen Pflicht
gegenüber dem eigenen Schatten.
Er ging neben mir,
ein wenig versetzt,
als wolle er mir zeigen,
dass selbst Dunkelheit
eine Richtung kennt.
Am Ende des Feldesstand ein verfallener Schuppen,
die Bretter weich vom Winter,
der Atem der Erde darunter warm.
Ich legte die Hand auf das Holz
und spürte eine Schwingung,
so fein, dass sie fast
nur ein Gedanke war.
Vielleicht war es ein Gruß
aus einer Zeit,
in der alles noch
eine Bedeutung hatte.
Vielleicht war es nur
mein eigener Wunsch,
dass etwas antwortet,
wenn man lange genug schweigt.
Ich ging weiter,
und der Abend schloss sich hinter mir
wie ein langsamer Vorhang.
Nur ein letzter Funkenblieb über den Feldern stehen,
als wolle er mich fragen,
ob ich ihn bemerkt habe.
Ich nickte -
mehr für mich als für das Licht -
und ließ die Nacht
ihre Ordnung finden.
Ein dünner Abend hing über den Feldern,
blau wie eine Erinnerung, die sich nicht entscheiden kann,
ob sie bleiben oder verglimmen will.
Ich ging einen Weg entlang, der früher einmal
eine klare Ordnung hatte, doch nun
unter meinen Schritten leicht vibrierte,
als würde etwas Unsichtbares darunter atmen.
Ein Vogel - vielleicht nur ein Schatten -
zog eine schiefe Linie über den Himmel,
ein Zeichen, das niemand deuten wollte.
Ich blieb stehen, lauschte dem leisen Knacken
der Äste im Wind, und für einen Moment
war es, als würde die Welt
ihre Schwerkraft verlieren.
Was wäre, wenn all dies
nur die äußere Schicht wäre,
ein dünner Schleier über einer tieferen Bewegung,
in der die Dinge sich erinnern,
auch wenn wir es längst verlernt haben.
Ich dachte an die Nächte,
in denen man glaubt,
dass ein fremdes Licht über den Hügeln
eine Antwort sein könnte -
oder ein Irrtum, der uns schützt.
Der Weg führte weiter,
schwarz und ocker im letzten Licht,
und ich folgte ihm,
nicht aus Hoffnung,
sondern aus einer stillen Pflicht
gegenüber dem eigenen Schatten.
Er ging neben mir,
ein wenig versetzt,
als wolle er mir zeigen,
dass selbst Dunkelheit
eine Richtung kennt.
Am Ende des Feldesstand ein verfallener Schuppen,
die Bretter weich vom Winter,
der Atem der Erde darunter warm.
Ich legte die Hand auf das Holz
und spürte eine Schwingung,
so fein, dass sie fast
nur ein Gedanke war.
Vielleicht war es ein Gruß
aus einer Zeit,
in der alles noch
eine Bedeutung hatte.
Vielleicht war es nur
mein eigener Wunsch,
dass etwas antwortet,
wenn man lange genug schweigt.
Ich ging weiter,
und der Abend schloss sich hinter mir
wie ein langsamer Vorhang.
Nur ein letzter Funkenblieb über den Feldern stehen,
als wolle er mich fragen,
ob ich ihn bemerkt habe.
Ich nickte -
mehr für mich als für das Licht -
und ließ die Nacht
ihre Ordnung finden.