ABSCHIEDSMOMENT
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und hab‘ ich doch umsonst geliebt.
Doch wär‘ mein Herz durchaus verstoßen.
Wenn es kein Drang, kein Sinn mehr gibt.
Und darf’s mein Herz es gar nicht geben.
Und hab‘ ich doch umsonst geweint.
Doch sag‘ mir Tod: „Was war das eben?“
„Das war dein Glück, das nicht erscheint…“
Und darf’s mein Herz es gar nicht geben.
Was hat mich schon, allein geprägt.
Doch sag‘ mir Tod: „Was war das eben?“
„Es war dein Herz, das nicht mehr schlägt.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint gegangen.
Sodass ich schon umsonst hier ging.
Doch spricht der Tod: „Dir wird’s gefallen.
Wenn ich zum Reiz, dich Junge, bring‘.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint erwiesen.
Und hab‘ ich doch umsonst gelebt.
So spricht der Tod: „Wie wär’s mit diesen?
Mit dem, was hast du wohl bestrebt…“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und hab‘ ich doch umsonst gedacht.
Und wirkt der Traum durchaus vergossen.
So spricht der Tod: „Du gehst heut‘ Nacht.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und geht das Licht im Raum schon aus.
Und schnaubt der Tod erneut die Glossen:
„Ich bring‘ dich nur, mein Kind, nach Haus…“
25.05.2026
Bei Zossen / Landkreis Teltow-Fläming verfasst
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und hab‘ ich doch umsonst geliebt.
Doch wär‘ mein Herz durchaus verstoßen.
Wenn es kein Drang, kein Sinn mehr gibt.
Und darf’s mein Herz es gar nicht geben.
Und hab‘ ich doch umsonst geweint.
Doch sag‘ mir Tod: „Was war das eben?“
„Das war dein Glück, das nicht erscheint…“
Und darf’s mein Herz es gar nicht geben.
Was hat mich schon, allein geprägt.
Doch sag‘ mir Tod: „Was war das eben?“
„Es war dein Herz, das nicht mehr schlägt.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint gegangen.
Sodass ich schon umsonst hier ging.
Doch spricht der Tod: „Dir wird’s gefallen.
Wenn ich zum Reiz, dich Junge, bring‘.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint erwiesen.
Und hab‘ ich doch umsonst gelebt.
So spricht der Tod: „Wie wär’s mit diesen?
Mit dem, was hast du wohl bestrebt…“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und hab‘ ich doch umsonst gedacht.
Und wirkt der Traum durchaus vergossen.
So spricht der Tod: „Du gehst heut‘ Nacht.“
Leb‘ wohl, du Reiz. Der scheint vergossen.
Und geht das Licht im Raum schon aus.
Und schnaubt der Tod erneut die Glossen:
„Ich bring‘ dich nur, mein Kind, nach Haus…“
25.05.2026
Bei Zossen / Landkreis Teltow-Fläming verfasst