Man findet in der Jugendzeit,
das Alter sei unendlich weit,
lebt sorglos in den Tag hinein,
als könnte dieses ewig sein.
Doch plötzlich steht es nebenan,
macht sich an die Gelenke ran,
das Haar ist grau, die Falten tief,
und auch der Gang wirkt etwas schief.
Beim Treppensteigen bockt das Knie,
der Rücken motzt wie früher nie,
vom Bücken kommt man kaum mehr hoch
und pfeift fast aus dem letzten Loch.
Es klappert schon mal das Gebiss,
wie lang es hält ist ungewiss,
verstehen, was ein andrer spricht,
geht ohne Hörgeräte nicht.
Die Finger werden ärgerlich,
denn jede Kraft verweigert sich,
man schiebt den Rentnerporsche leicht,
dass es für den Spaziergang reicht.
Doch etwas ist im Alter toll,
man hat den Kopf nicht mehr so voll,
verlässt den Stress und jede Hast,
gerade so wie's einem passt.
15.03.2026
das Alter sei unendlich weit,
lebt sorglos in den Tag hinein,
als könnte dieses ewig sein.
Doch plötzlich steht es nebenan,
macht sich an die Gelenke ran,
das Haar ist grau, die Falten tief,
und auch der Gang wirkt etwas schief.
Beim Treppensteigen bockt das Knie,
der Rücken motzt wie früher nie,
vom Bücken kommt man kaum mehr hoch
und pfeift fast aus dem letzten Loch.
Es klappert schon mal das Gebiss,
wie lang es hält ist ungewiss,
verstehen, was ein andrer spricht,
geht ohne Hörgeräte nicht.
Die Finger werden ärgerlich,
denn jede Kraft verweigert sich,
man schiebt den Rentnerporsche leicht,
dass es für den Spaziergang reicht.
Doch etwas ist im Alter toll,
man hat den Kopf nicht mehr so voll,
verlässt den Stress und jede Hast,
gerade so wie's einem passt.
15.03.2026