Ärgergedicht
Ich mag es, wenn du leise weinst
und wenn du nicht zu Tisch erscheinst.
Ich mag es, wenn du einmal döst
und dir den Fuß am Stuhlbein stößt.
Ich mag es, wenn du durch den Regen
läufst und deine Kleider kleben.
Wenn du zu spät zur Schule kommst
und deine Bücher bringst umsonst.
Ich mag es, wenn du nachts nicht schläfst,
weil du dir deinen Kopf zerschlägst.
Ich mag es, wenn du dich verschreibst
und dann dein ganzes Blatt zerreißt.
Ja wenn du eilst, ganz ohne Rast
und dennoch deinen Bus verpasst.
Und als dir einst im Unterricht
ein Fußball flog in dein Gesicht.
Wie ich es mag, wenn du mal fällst,
und dich dann zum Asphalt gesellst,
das ahnst du nicht, doch glaub' mir nur,
von Mitleid kriegst du keine Spur.
Ach Schwesterlein, ich mag dich echt,
zum Necken bist du mir ganz recht.
Und fang jetzt bloß nicht an zu wein',
sonst stell' ich dir ganz bald ein Bein.
Ich mag es, wenn du leise weinst
und wenn du nicht zu Tisch erscheinst.
Ich mag es, wenn du einmal döst
und dir den Fuß am Stuhlbein stößt.
Ich mag es, wenn du durch den Regen
läufst und deine Kleider kleben.
Wenn du zu spät zur Schule kommst
und deine Bücher bringst umsonst.
Ich mag es, wenn du nachts nicht schläfst,
weil du dir deinen Kopf zerschlägst.
Ich mag es, wenn du dich verschreibst
und dann dein ganzes Blatt zerreißt.
Ja wenn du eilst, ganz ohne Rast
und dennoch deinen Bus verpasst.
Und als dir einst im Unterricht
ein Fußball flog in dein Gesicht.
Wie ich es mag, wenn du mal fällst,
und dich dann zum Asphalt gesellst,
das ahnst du nicht, doch glaub' mir nur,
von Mitleid kriegst du keine Spur.
Ach Schwesterlein, ich mag dich echt,
zum Necken bist du mir ganz recht.
Und fang jetzt bloß nicht an zu wein',
sonst stell' ich dir ganz bald ein Bein.