Alles ist vergänglich
Das sichere Wissen, dass alles gehtMan mit einem Bein im Grabe steht
Erzeugt die Angst im schreckhaft Kind
Dass wir des Schicksals Opfer sind.
Doch allmählich wächst der Geist heran
Dass niemand etwas ändern kann
Auch König, Edelmann und Knecht
Sind sterblich, das scheint nur gerecht.
So lässt die Tage man verstreichen
Da wir der Eintagsfliege gleichen
Man genießt des Lebens frohe Seiten
Und macht sein Testament beizeiten.
© Herbert Kaiser