Als Wanderer zwischen Erde
und Himmel…
haben wir teil am Atem der Welt,
leben von einem Wimpernschlag
zum nächsten, wissen zukünftig nicht weiter,
erkennen das Unheil unseres Tuns,
wollen es aber nicht. Als Menschen
müssten wir uns neu erfinden.
Längst haben wir Erfahrungen und Weisheit
der Vorausgegangenen auf Müllhalden
persönlicher Vergesslichkeit entsorgt.
Unbewältigt gärt dieses Erbe giftig weiter,
mehrt Nährstoffe für Gewissenlosigkeit.
Sobald „Verantwortung“ für Mehrheiten
zur Worthülse verkommt,
haben wir dann noch mildernde Umstände
verdient? Oder fällen wir selbst
derzeitig das Urteil über uns? Unwillentlich?
Unfähig für Frieden zwischen Erde und Himmel?
Wer weiß das schon
als Wanderer zwischen Erde und Himmel?
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12.03. 2026)
und Himmel…
haben wir teil am Atem der Welt,
leben von einem Wimpernschlag
zum nächsten, wissen zukünftig nicht weiter,
erkennen das Unheil unseres Tuns,
wollen es aber nicht. Als Menschen
müssten wir uns neu erfinden.
Längst haben wir Erfahrungen und Weisheit
der Vorausgegangenen auf Müllhalden
persönlicher Vergesslichkeit entsorgt.
Unbewältigt gärt dieses Erbe giftig weiter,
mehrt Nährstoffe für Gewissenlosigkeit.
Sobald „Verantwortung“ für Mehrheiten
zur Worthülse verkommt,
haben wir dann noch mildernde Umstände
verdient? Oder fällen wir selbst
derzeitig das Urteil über uns? Unwillentlich?
Unfähig für Frieden zwischen Erde und Himmel?
Wer weiß das schon
als Wanderer zwischen Erde und Himmel?
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12.03. 2026)