„Schwester!“
ruft die junge Dame,
„Ich warte schon so lang,
wann komm ich denn endlich ran?!“
„Bitte haben Sie Geduld,
der akute Notfall ist Schuld.“
„Meine Bauchschmerzen sind auch wichtig!“
„Die haben Sie schon seit drei Wochen… richtig?!“
Keine Zeit, ich muss schnell weiter,
Frau Müller braucht jetzt ein Begleiter.
„Schwester!“
schreit der ältere Herr,
er kam aus dem Heim hierher.
„Ohjee… mein Hörgerät ist weg!“
„Na mal sehen, wo es sich versteckt.“
„Schwester! Hallo,“
„Was piept denn hier?“
fragt die Patientin im Bett vier.
„Das ist der Monitor über Ihn,
ein extra Schlag ist erschien.
Ich schreibe schnell ein EKG,
das tut auch wirklich nicht weh.“
„Schwester! Hilfe! Hilfe!“
ich renne schnell über den Flur,
doch… falsch gestellt war nur die Uhr.
„Kein Problem, ich regel das.“
Freundlich und im ruhigen Maß.
Jetzt schnell Pause, etwas essen…
doch der Doc sagt: „Blutdruck messen!“
Systolisch leider viel zu wenig.
„Einmal Schocklage!“ – wird erledigt!
„Schwester?“
„Mein Papa wurde heute her gebracht,
wird er hier denn gut bewacht?!“
Sie zeigt mir die private Versicherungskarte.
Ich denke kurz nach und warte…
„Hier wird jeder Mensch bestens versorgt,
egal welche Plastikkarte man sich borgt.“
„Schwester! Schwester!“
ruft es aus dem Schockraum,
Frau Meyer atmet noch kaum.
Pfleger, Ärzte… alle stürmen rein.
„Keine Sorge, wir wollen nur für Sie da sein.“
Sie greift ganz sacht nach meiner Hand,
und ich schau ihr tief in den Verstand.
In diesem Moment… war ich genug.
Ich blieb bei ihr… bis zum letzten Atemzug.
Ein Augenblick, der leise zerbricht,
bis der Alltag mich zurück holt ins Licht.
„Schwester?!?“
„Haben Sie mich vergessen?“
„Sie wollten mir bringen was zu essen!“
„Nein. Entschuldigen Sie, dass ich Sie warten lassen hab,
heute ist mal wieder so ein chaotischer Tag.“
Und was darf nie fehlen? – egal wie’s läuft?
Natürlich das, was immer sich häuft.
Dokumentation! Ah… wie ging das nochmal?
Ich vergesse es tatsächlich jedes mal…
Und immer dieses "klingeln" in der Tasche!
Ich schwöre! Ich mach das Telefon zu Asche!
Ruhe zeigen – auch mal Kraft verlieren,
und trotzdem immer funktionieren.
„Entschuldigung?“
„Schwester?“
„Ja bitte, was kann ich für Sie tun?“
„Ich sehe – Sie kommen ja gar nicht zum Ruh’n.
Ich wollte nur mal "Danke" sagen,
für alles, was Sie hier tragen.“
Ein Lächeln breitet sich aus,
nimmt für Sekunden die Schwere hinaus.
Wertvoller als jeder Strauß oder Applaus.
PS:
„Schwester!“
Das bin ich!
Mit seltsamen Flecken auf der Kleidung,
treffe ich so manch wichtige Entscheidung.
Die Arbeit ist wirklich nicht leicht,
denn oft fehlt mir die Zeit.
Aber eins kann ich versprechen:
Ich werd euch nie vergessen.
geschrieben von einer Schwester
aus der Rettungsstelle
M.
ruft die junge Dame,
„Ich warte schon so lang,
wann komm ich denn endlich ran?!“
„Bitte haben Sie Geduld,
der akute Notfall ist Schuld.“
„Meine Bauchschmerzen sind auch wichtig!“
„Die haben Sie schon seit drei Wochen… richtig?!“
Keine Zeit, ich muss schnell weiter,
Frau Müller braucht jetzt ein Begleiter.
„Schwester!“
schreit der ältere Herr,
er kam aus dem Heim hierher.
„Ohjee… mein Hörgerät ist weg!“
„Na mal sehen, wo es sich versteckt.“
„Schwester! Hallo,“
„Was piept denn hier?“
fragt die Patientin im Bett vier.
„Das ist der Monitor über Ihn,
ein extra Schlag ist erschien.
Ich schreibe schnell ein EKG,
das tut auch wirklich nicht weh.“
„Schwester! Hilfe! Hilfe!“
ich renne schnell über den Flur,
doch… falsch gestellt war nur die Uhr.
„Kein Problem, ich regel das.“
Freundlich und im ruhigen Maß.
Jetzt schnell Pause, etwas essen…
doch der Doc sagt: „Blutdruck messen!“
Systolisch leider viel zu wenig.
„Einmal Schocklage!“ – wird erledigt!
„Schwester?“
„Mein Papa wurde heute her gebracht,
wird er hier denn gut bewacht?!“
Sie zeigt mir die private Versicherungskarte.
Ich denke kurz nach und warte…
„Hier wird jeder Mensch bestens versorgt,
egal welche Plastikkarte man sich borgt.“
„Schwester! Schwester!“
ruft es aus dem Schockraum,
Frau Meyer atmet noch kaum.
Pfleger, Ärzte… alle stürmen rein.
„Keine Sorge, wir wollen nur für Sie da sein.“
Sie greift ganz sacht nach meiner Hand,
und ich schau ihr tief in den Verstand.
In diesem Moment… war ich genug.
Ich blieb bei ihr… bis zum letzten Atemzug.
Ein Augenblick, der leise zerbricht,
bis der Alltag mich zurück holt ins Licht.
„Schwester?!?“
„Haben Sie mich vergessen?“
„Sie wollten mir bringen was zu essen!“
„Nein. Entschuldigen Sie, dass ich Sie warten lassen hab,
heute ist mal wieder so ein chaotischer Tag.“
Und was darf nie fehlen? – egal wie’s läuft?
Natürlich das, was immer sich häuft.
Dokumentation! Ah… wie ging das nochmal?
Ich vergesse es tatsächlich jedes mal…
Und immer dieses "klingeln" in der Tasche!
Ich schwöre! Ich mach das Telefon zu Asche!
Ruhe zeigen – auch mal Kraft verlieren,
und trotzdem immer funktionieren.
„Entschuldigung?“
„Schwester?“
„Ja bitte, was kann ich für Sie tun?“
„Ich sehe – Sie kommen ja gar nicht zum Ruh’n.
Ich wollte nur mal "Danke" sagen,
für alles, was Sie hier tragen.“
Ein Lächeln breitet sich aus,
nimmt für Sekunden die Schwere hinaus.
Wertvoller als jeder Strauß oder Applaus.
PS:
„Schwester!“
Das bin ich!
Mit seltsamen Flecken auf der Kleidung,
treffe ich so manch wichtige Entscheidung.
Die Arbeit ist wirklich nicht leicht,
denn oft fehlt mir die Zeit.
Aber eins kann ich versprechen:
Ich werd euch nie vergessen.
geschrieben von einer Schwester
aus der Rettungsstelle
M.