Ballade vom stillen Gewicht
Es gibt Abende, an denen ich fast glauben könnte,
dass mein Leben in einer ruhigen Ordnung liegt,
als hätte jemand die Linien nachgezogen
und die Schatten an die richtigen Stellen gesetzt.
Doch dann spüre ich wieder dieses leise Kippen,
ein inneres Rinnen, das niemand sieht.
Ich gehe durch die Zimmer wie durch ein fremdes Feld,
alles vertraut und doch seltsam entrückt,
und manchmal frage ich mich, warum die Zufriedenheit
so oft nur wie eine dünne Haut über etwas Dunklerem liegt,
als müsste ich mich vorsichtig bewegen,
um sie nicht zu zerreißen.
Was wäre, wenn die Einsamkeit
nicht aus Mangel entsteht,
sondern aus einer alten Schwingung,
die sich in mir festgesetzt hat,
ein Echo aus Tagen,
an die ich mich kaum erinnern kann.
Vielleicht ist sie nur ein stiller Begleiter,
der mich daran erinnert,
dass selbst Lichteine Herkunft hat.
Ich sehe mich selbst von außen,
wie man eine Gestalt am Rand eines Feldes sieht,
schwarz gegen den Abend,
und ich weiß, dass ich weitergehe,
nicht aus Mut,
sondern weil der Körper gelernt hat,
den nächsten Schritt zu setzen,
auch wenn der Sinn dahinter
manchmal flimmert.
Es gibt Momente, in denen ich fast lächeln könnte,
weil alles um mich herum
so unspektakulär friedlich wirkt,
und doch bleibt in mir
dieser kleine, unbewegte Kern,
der sich weigert, warm zu werden.
Vielleicht ist das meine Art zu frieren,
ohne dass jemand es merkt.
Am Ende des Weges steht kein Schuppen,
nur die Nacht,
die sich langsam über die Felder legt
und mich mitnimmt,
als wäre ich ein Teil von ihr.
Ich gehe weiter,
und irgendwo in mir
ordnet sich etwas neu,
so leise,
dass ich es kaum spüre.
Es gibt Abende, an denen ich fast glauben könnte,
dass mein Leben in einer ruhigen Ordnung liegt,
als hätte jemand die Linien nachgezogen
und die Schatten an die richtigen Stellen gesetzt.
Doch dann spüre ich wieder dieses leise Kippen,
ein inneres Rinnen, das niemand sieht.
Ich gehe durch die Zimmer wie durch ein fremdes Feld,
alles vertraut und doch seltsam entrückt,
und manchmal frage ich mich, warum die Zufriedenheit
so oft nur wie eine dünne Haut über etwas Dunklerem liegt,
als müsste ich mich vorsichtig bewegen,
um sie nicht zu zerreißen.
Was wäre, wenn die Einsamkeit
nicht aus Mangel entsteht,
sondern aus einer alten Schwingung,
die sich in mir festgesetzt hat,
ein Echo aus Tagen,
an die ich mich kaum erinnern kann.
Vielleicht ist sie nur ein stiller Begleiter,
der mich daran erinnert,
dass selbst Lichteine Herkunft hat.
Ich sehe mich selbst von außen,
wie man eine Gestalt am Rand eines Feldes sieht,
schwarz gegen den Abend,
und ich weiß, dass ich weitergehe,
nicht aus Mut,
sondern weil der Körper gelernt hat,
den nächsten Schritt zu setzen,
auch wenn der Sinn dahinter
manchmal flimmert.
Es gibt Momente, in denen ich fast lächeln könnte,
weil alles um mich herum
so unspektakulär friedlich wirkt,
und doch bleibt in mir
dieser kleine, unbewegte Kern,
der sich weigert, warm zu werden.
Vielleicht ist das meine Art zu frieren,
ohne dass jemand es merkt.
Am Ende des Weges steht kein Schuppen,
nur die Nacht,
die sich langsam über die Felder legt
und mich mitnimmt,
als wäre ich ein Teil von ihr.
Ich gehe weiter,
und irgendwo in mir
ordnet sich etwas neu,
so leise,
dass ich es kaum spüre.