Großer Elefant im Morgenstaub,
der langsam durch die Pfade zieht,
du trägst nicht Hast, du trägst Gewicht
und weißt, was lange in dir lebt.
Du kennst das Gras am Wasserlauf,
den Schlamm, der kühl an Flanken haftet,
den dumpfen Tritt auf trockenem Grund,
die Spur, die hinter dir noch bleibt.
Was Menschen rasch im Tag verlieren,
bewahrst du still in deinem Gang.
Als wüsste selbst die Erde noch,
was lange in dir weiterlebt.
Wenn Äste vor dir seitwärts weichen
und Schatten mit dir weitergehn,
dann nimm auch das, was in mir lastet,
und trag es ohne Klage fort.
Und steht sie still am Rand des Pfades,
als suche sie, was sie nicht nennt,
so gib ihr dies mit deinem Schritt:
Gedächtnis.
Tragkraft.
Den Schritt, der nichts vergisst.

der langsam durch die Pfade zieht,
du trägst nicht Hast, du trägst Gewicht
und weißt, was lange in dir lebt.
Du kennst das Gras am Wasserlauf,
den Schlamm, der kühl an Flanken haftet,
den dumpfen Tritt auf trockenem Grund,
die Spur, die hinter dir noch bleibt.
Was Menschen rasch im Tag verlieren,
bewahrst du still in deinem Gang.
Als wüsste selbst die Erde noch,
was lange in dir weiterlebt.
Wenn Äste vor dir seitwärts weichen
und Schatten mit dir weitergehn,
dann nimm auch das, was in mir lastet,
und trag es ohne Klage fort.
Und steht sie still am Rand des Pfades,
als suche sie, was sie nicht nennt,
so gib ihr dies mit deinem Schritt:
Gedächtnis.
Tragkraft.
Den Schritt, der nichts vergisst.
