Hier ist mein Text in einer strengen, lyrischen Form, vielleicht zuviel?
Die Reime und das Metrum geben meinen Worten einen festen Rahmen –
so wie ein Geländer, an dem ich mich festhalten kann, wenn mein Mut noch wankt.
Das wahre Ich
Wir füllen die Welt mit Zitaten und Schein,
im Virtuellen, da sind wir allein.
Ich frage mich:
Warum?
Und wieso nicht anders?
Als Suchender bin ich ein Welten-Wanderer.
Die Fragen sind echt, die Sprache ist mein,
doch tief in mir drinnen bleib ich allein.
Ich lebe die Angst und die Trauer, den Schmerz,
doch kein Wort verlässt mein verschlossenes Herz.
Dabei ist die Sprache ein Instrument,
das Liebe verspricht und Empathie kennt.
Ich könnte entzücken, Gefühle beschwören,
doch lass ich die anderen die Wahrheit nicht hören.
Denn greif ich dich an, wird die Sprache zur Not,
das Ego regiert, die Verbindung ist tot.
Ich flüchte ins Opfersein, klage dich an,
statt dass ich bei mir selbst noch bleiben kann.
Doch Heilung geschieht nur im Angesicht,
wenn Angst vor dem Urteil die Mauern durchbricht.
Ich zeige mich ganz, mit der dunklen Gewalt,
die Depression, die mich machtlos macht.
Das Trauma, der Zorn und die Einsamkeit,
für diese Geschenke ist niemand bereit?
Oder doch?
Es fällt uns so leicht, nur das Helle zu geben,
doch beides zusammen ist erst das Leben.
Ich traue mich jetzt, die Maske zu lassen,
auch wenn mich Ängste und Schatten erfassen.
Im echten Begegnen, von Du zu Dir,
finde ich Heilung – und endlich zu mir.
Andreas / Andrekan
Die Reime und das Metrum geben meinen Worten einen festen Rahmen –
so wie ein Geländer, an dem ich mich festhalten kann, wenn mein Mut noch wankt.
Das wahre Ich
Wir füllen die Welt mit Zitaten und Schein,
im Virtuellen, da sind wir allein.
Ich frage mich:
Warum?
Und wieso nicht anders?
Als Suchender bin ich ein Welten-Wanderer.
Die Fragen sind echt, die Sprache ist mein,
doch tief in mir drinnen bleib ich allein.
Ich lebe die Angst und die Trauer, den Schmerz,
doch kein Wort verlässt mein verschlossenes Herz.
Dabei ist die Sprache ein Instrument,
das Liebe verspricht und Empathie kennt.
Ich könnte entzücken, Gefühle beschwören,
doch lass ich die anderen die Wahrheit nicht hören.
Denn greif ich dich an, wird die Sprache zur Not,
das Ego regiert, die Verbindung ist tot.
Ich flüchte ins Opfersein, klage dich an,
statt dass ich bei mir selbst noch bleiben kann.
Doch Heilung geschieht nur im Angesicht,
wenn Angst vor dem Urteil die Mauern durchbricht.
Ich zeige mich ganz, mit der dunklen Gewalt,
die Depression, die mich machtlos macht.
Das Trauma, der Zorn und die Einsamkeit,
für diese Geschenke ist niemand bereit?
Oder doch?
Es fällt uns so leicht, nur das Helle zu geben,
doch beides zusammen ist erst das Leben.
Ich traue mich jetzt, die Maske zu lassen,
auch wenn mich Ängste und Schatten erfassen.
Im echten Begegnen, von Du zu Dir,
finde ich Heilung – und endlich zu mir.
Andreas / Andrekan