DER GEVATTER
Nachts, wenn es ist Totenstille
Nebelschwaden vom Wald aufzieh´n
Nur die Straß´laterne leuchtet
Die Menschen in die Häuser flieh´n
Denn jeder hier im Dorfe weiß
was um Mitternacht sich zeigt
Jeden Vollmond ist´s Dasselbe
der Gevatter aus dem Grabe steigt
Jeder weiß, einer ist dran
Die Menschen sich verbarr´kadiern
Der Gevatter wird sich einen holen
Jedem kann´s heut´ Nacht passier´n
Der am Meisten Sünden hat
wird geholt in der Vollmondnacht
nun, wer wird es diesmal sein ???
Der da stirbt im Mondesschein ???
Die Uhr schlägt elf
die Panik steigt
Wer im Dorf wird heut´ Nacht sterben ???
Verdammt in alle Ewigkeit
Dann ist´s soweit, die Turmuhr schlägt
die zwölfte Stunde ist erreicht
der Gevatter still vom Friedhof schleicht
in seinem schwarz´ Gewand
die Sense in der knöchr´gen Hand
und er schleppt sich schlurfend schwer
sein Blick ausdruckslos und leer
durch des Dorfes ganz verlassen
Nebelgraue Häusergassen
Dann schlägt´s Eins, es ist vollbracht
Gesegnet seie diese Nacht
für alle, die er hat verschont
für die eig´nen Guten Taten lohnt
nun, das Bette steht bereit
des Traumes Welten sich nun zeigt
Am nächsten Morgen dann um zehn
das ganze Dorf ziehet zur Messe
um den lieben Herrn zu ehren
und Verdammnis abzuwehren
doch kein Pastor ist zu seh´n
Andreas Wolfgang Vögele
Nachts, wenn es ist Totenstille
Nebelschwaden vom Wald aufzieh´n
Nur die Straß´laterne leuchtet
Die Menschen in die Häuser flieh´n
Denn jeder hier im Dorfe weiß
was um Mitternacht sich zeigt
Jeden Vollmond ist´s Dasselbe
der Gevatter aus dem Grabe steigt
Jeder weiß, einer ist dran
Die Menschen sich verbarr´kadiern
Der Gevatter wird sich einen holen
Jedem kann´s heut´ Nacht passier´n
Der am Meisten Sünden hat
wird geholt in der Vollmondnacht
nun, wer wird es diesmal sein ???
Der da stirbt im Mondesschein ???
Die Uhr schlägt elf
die Panik steigt
Wer im Dorf wird heut´ Nacht sterben ???
Verdammt in alle Ewigkeit
Dann ist´s soweit, die Turmuhr schlägt
die zwölfte Stunde ist erreicht
der Gevatter still vom Friedhof schleicht
in seinem schwarz´ Gewand
die Sense in der knöchr´gen Hand
und er schleppt sich schlurfend schwer
sein Blick ausdruckslos und leer
durch des Dorfes ganz verlassen
Nebelgraue Häusergassen
Dann schlägt´s Eins, es ist vollbracht
Gesegnet seie diese Nacht
für alle, die er hat verschont
für die eig´nen Guten Taten lohnt
nun, das Bette steht bereit
des Traumes Welten sich nun zeigt
Am nächsten Morgen dann um zehn
das ganze Dorf ziehet zur Messe
um den lieben Herrn zu ehren
und Verdammnis abzuwehren
doch kein Pastor ist zu seh´n
Andreas Wolfgang Vögele