Der Hurenhändler
Süße Früchte,
möchte ich sagen.
Doch Früchte fallen nicht vom Himmel.
Sie wachsen im Dreck,
werden gewogen,
gewaschen,
gewünscht.
Ich pflücke nicht.
Ich pachte.
Ich nenne sie Blüten,
nenne sie Bienen,
weil Blüte besser klingt als Beute,
weil Summen sanfter ist als Schuld.
Schuld schillert nicht.
Sie scheuert.
Mein Haus hat Türen.
Türen haben Preise.
Preise haben Gründe.
Gründe gründen Gold.
Gold glänzt
bei Kerzenlicht.
Kerzen brennen,
wenn Körper schweigen.
Schweigen ist weich,
wenn Wein es wäscht.
Wein wird Wort,
wird Wange,
wird warmes Warten
im Winkel der Nacht.
Die Nacht hat Nischen.
Nischen nähren Namen.
Namen nützen mir.
Ich bin kein Räuber,
sage ich mir,
kein Reiter mit Riemen.
Ich halte nur Haus.
Markt bleibt Markt.
Markt macht Männer.
Männer machen Münzen.
Münzen machen Mut.
Mut macht Macht.
Macht –
macht mich.
Süße Früchte,
möchte ich sagen.
Doch Früchte fallen nicht vom Himmel.
Sie wachsen im Dreck,
werden gewogen,
gewaschen,
gewünscht.
Ich pflücke nicht.
Ich pachte.
Ich nenne sie Blüten,
nenne sie Bienen,
weil Blüte besser klingt als Beute,
weil Summen sanfter ist als Schuld.
Schuld schillert nicht.
Sie scheuert.
Mein Haus hat Türen.
Türen haben Preise.
Preise haben Gründe.
Gründe gründen Gold.
Gold glänzt
bei Kerzenlicht.
Kerzen brennen,
wenn Körper schweigen.
Schweigen ist weich,
wenn Wein es wäscht.
Wein wird Wort,
wird Wange,
wird warmes Warten
im Winkel der Nacht.
Die Nacht hat Nischen.
Nischen nähren Namen.
Namen nützen mir.
Ich bin kein Räuber,
sage ich mir,
kein Reiter mit Riemen.
Ich halte nur Haus.
Markt bleibt Markt.
Markt macht Männer.
Männer machen Münzen.
Münzen machen Mut.
Mut macht Macht.
Macht –
macht mich.