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Feedback jeder Art Der Treppenbauer

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  • Alexander
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Der Treppenbauer
 
 
'ne Treppe hab' ich dir gebaut
um auf meinen Turm zu steigen. 
Sie ist nicht steil und auch nicht hoch,
durfte sie dir nicht mal zeigen. 
 
Hättest ja nur einmal auf sie
steigen müssen, dich bemühen, 
um zu sehen wie so auf ihm 
die schönsten aller Rosen blühen. 
 
Nur ein paar Stufen Überwindung 
um mit mir dann froh zu werden. 
Ein Blick zur Welt vom Rosendach
ist Sehnsucht für den Rest auf Erden. 
 
Bitten werd ich dich nicht mehr. 
Kann sie auch allein beschauen,
bleibt dein Rosenplatz auch leer. 
Treppen werd ich weiter bauen. 
 
lieber alexander
 ein sehr schönes gedicht hast du da geschrieben
ja ,wenn man im leben das wesendliche übersieht, dann bleiben einem nur noch die verblüten rosen.
sehr gut beschrieben
 
liebe grüsse von  margarete
 
 
 
 
Hallo Alexander,
eine Metapher, eine Parabel fast.
Das lyrische Ich will einem Menschen Zugang zu seiner Seele gewähren. Dieser aber muss freiwillig, aus eigenem Antrieb die Stufen, die zur Seele führen, erklimmen. 
Liebe Grüße
Carlos
 
 
Hallo Alexander,


eine Metapher, eine Parabel fast.


Das lyrische Ich will einem Menschen Zugang zu seiner Seele gewähren. Dieser aber muss freiwillig, aus eigenem Antrieb die Stufen, die zur Seele führen, erklimmen. 


Liebe Grüße


Carlos


 
Hi Carlos
Habe bei diesem Gedicht wieder versucht es in den Ansichten offen zu lassen. Interpretation oder Kernaussage sind ja offensichtlich.
 
Ja es geht so wie du es beschrieben hast oder auf ganz normaler Beziehungsebene. Man kann es auch aus der Sicht eines Gigolos lesen bei dem die gewünschte Dame einfach nicht will.
 
Bin damit sehr zufrieden wenn ich ehrlich bin. 
 
LG Alex 
 
Oilenspiegel schrieb:
'ne Treppe hab' ich dir gebaut,


um auf meinen Turm zu steigen.


Sie ist nicht steil und auch nicht hoch,


doch durft' ich sie dir nicht mal zeigen.


 


Ach, nur einmal mir mir gehen,


all die glatten Stufen rauf,


um dann oben still zu stehen,


in der Rosen Blütenrausch!


 


 


Bis dahin könnte ich inhaltlich mitgehen.


Das ist Sehnsucht, Wunsch, aktives Werben, sympathisch.


Gebastelt habe ich nur wegen der Musikalität der Zeilen.


Wollte deutlich machen, dass immer noch was möglich ist,


um Melodie und Rhythmus in den Versen zu verbessern.


 


Was danach kommt, in der dritten Strophe, gefällt mir nicht.


Es klingt, als wüsste das LI, was für den anderen gut wäre.


Es lässt schon fast außer acht, dass der ganz andere Gefühle


haben darf.


 


Die vierte ist die traurige Resignation mit einer wichtigen Trotz-


reaktion. Wie wir es oft nach gescheitertem Liebeswerben


erlebt haben. Nachvollziehbar.
Hi Oilenspiegel
 
Erstmal danke für das lesen, kommentieren und auseinandersetzen. 
Hier geht es grundsätzlich um das
... ich mache alles für dich aber mithelfen musst du schon / wenn nur einer was dafür macht wird es nichts. 
Kompromisse sind unausweichlich in einer Beziehung. Deswegen auch Überwindung. 
 
Danke noch für die Likes von @Managarm, @Ponorist, @Joshua Coan, @Dionysos von Enno, @Carlos, @Pegasus, @SalSeda, @J.W.Waldeck, @Margarete, @Letreo71, @Darkjuls
LG Alex 
 
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