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Feedback jeder Art Die Brücke des Todes

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  • Saturn
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Die Brücke des Todes

Auf einem kleinen Boot wartet der Tod,
bis sich ihm eine Gelegenheit bot.
Ein Loch im Boden lässt das Wasser fließen,
er nimmt ein Stück, um es zu schließen.
So erreicht er das andere Ufer, unversehrt,
doch dort unten seine Träume versenkt und verzehrt.

Fortzugehen von diesem eintönigen Ort,
Menschen zu tragen in die Welt hinfort.
Er hatte lange gespart für seine Flucht,
doch aus dem Wasser wurde eine Schlucht.
Nun hütet er die Brücke des Todes allein –
kein Atem, keine Kraft, kein Leben wird sein.

Für dich gibt es kein Entkommen von hier,
Leiden musst du, denn sie fallen alle vor Gier.
Wären sie nur rein, ohne zu hassen,
könntest du diesen Ort endlich verlassen.

Mustafa Simsek
 
Hallo Saturn
In der vermeintlichen Freiheit angekommen zu sein
Zuvor viele Strapazen erlebt
Sich in einem anderen Kulturkreis zurechtzufinden
ist keine leichte Aufgabe
kann aber auch eine große Chance sein
Ein Mensch sollte immer respektiert und geliebt werden
für sein Wesen das er ausstrahlt
Es gibt so viele Möglichkeiten voneinander zu lernen
und schöne Dinge zu erleben
 
Hallo lieber Rudolf,

es ist unglaublich schön zu sehen, wie unterschiedlich ein Gedicht von Menschen empfunden wird.
Deine Sichtweise ist mir erst richtig klar geworden, als ich den Text noch einmal gelesen habe.

Deine Interpretation ist wunderschön und liegt sehr nahe, doch das Gedicht ist frei heraus entstanden – ohne Konstruktion, ohne Plan.
Ich habe darüber nachgedacht, wie sich der Tod fühlen muss, wenn er die Menschen auf die andere Seite bringt, und ob er sich manchmal wünscht, etwas anderes zu tun.

Die Münzen, die bezahlt werden, sammelt er, um diesem unglücklichen Dasein zu entkommen.
Doch Gott lässt ihn nicht ziehen und verbannt ihn an die Schlucht.
Solange die Menschen hässlich zueinander sind, muss er dort verharren.
Deine Sichtweise ist klarer und besser.

Danke dir

Liebe Grüße

Mustafa
 
  • Saturn
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