Guten Tag, liebe Leere,
Ich spüre dich schon mein ganzes Leben,
weiß nicht viel von dir.
Du bist mir ein Fremder, der mir folgt.
Deine Gegenwart spüre ich,
aber ich kann dich nicht sehen.
Du hast dich nie bei mir vorgestellt.
Woher du kommst. Warum du stets bei mir bist.
.
Selbst an den sonnigsten Tagen,
trübst du mir den blauen Himmel - ich weiß nicht warum.
Im größten Glück,
findest du Zugang zu meinem Herzen,
du ziehst dich nie zurück.
Ich kann dich nicht abschütteln, es gelingt mir nicht.
Die Ganzheit, so habe ich gehört,
wollte mich besuchen
und klingelte zaghaft an meiner Tür.
Die Ganzheit, aber mag – die Leere – nicht,
und verließ sofort mein Haus.
Die Ganzheit kann mit der Leere
das Haus nicht teilen.
Sie kann nur ganz,
nicht halb oder dreiviertel sein.
„Liebe Leere – kennst du die Ganzheit?
Hast du sie schon gesehen?
Ich glaube kaum, sonst wärst du nicht hier.“
Ich suche das Ganze, aber es bleibt leer.
Du kannst nichts dafür,
dass du als Leere,
mich nie verlässt,
wenn doch das Ganze nie bei mir ist.
Die Ganzheit stand vor meinem Fenster.
Beim Meditieren kam sie vorbei.
Die Leere verließ vor Schreck das Zimmer.
Sie floh nur kurz , sie geht nie für immer.
Die Ganzheit hab ich nun gesehen.
Sie geht davon und ist sehr unbeständig.
Die Leere aber bleibt verlässlich!
Sie lässt mich einen neuen Raum
im Haus entdecken,
wo Schätze liegen,
die meine Neugier wecken.
Es sind genug der Kostbarkeiten,
um die vertraute Leere,
nun mit Wachstum und der Fantasie zu füllen.
(C) Bifi Berlin / Werner Borsich
Ich spüre dich schon mein ganzes Leben,
weiß nicht viel von dir.
Du bist mir ein Fremder, der mir folgt.
Deine Gegenwart spüre ich,
aber ich kann dich nicht sehen.
Du hast dich nie bei mir vorgestellt.
Woher du kommst. Warum du stets bei mir bist.
.
Selbst an den sonnigsten Tagen,
trübst du mir den blauen Himmel - ich weiß nicht warum.
Im größten Glück,
findest du Zugang zu meinem Herzen,
du ziehst dich nie zurück.
Ich kann dich nicht abschütteln, es gelingt mir nicht.
Die Ganzheit, so habe ich gehört,
wollte mich besuchen
und klingelte zaghaft an meiner Tür.
Die Ganzheit, aber mag – die Leere – nicht,
und verließ sofort mein Haus.
Die Ganzheit kann mit der Leere
das Haus nicht teilen.
Sie kann nur ganz,
nicht halb oder dreiviertel sein.
„Liebe Leere – kennst du die Ganzheit?
Hast du sie schon gesehen?
Ich glaube kaum, sonst wärst du nicht hier.“
Ich suche das Ganze, aber es bleibt leer.
Du kannst nichts dafür,
dass du als Leere,
mich nie verlässt,
wenn doch das Ganze nie bei mir ist.
Die Ganzheit stand vor meinem Fenster.
Beim Meditieren kam sie vorbei.
Die Leere verließ vor Schreck das Zimmer.
Sie floh nur kurz , sie geht nie für immer.
Die Ganzheit hab ich nun gesehen.
Sie geht davon und ist sehr unbeständig.
Die Leere aber bleibt verlässlich!
Sie lässt mich einen neuen Raum
im Haus entdecken,
wo Schätze liegen,
die meine Neugier wecken.
Es sind genug der Kostbarkeiten,
um die vertraute Leere,
nun mit Wachstum und der Fantasie zu füllen.
(C) Bifi Berlin / Werner Borsich
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